COVID-19

www.jost-leonhardt-fischer.de

AKTUELLE INFORMATIONEN, ANALYSEN UND PROGNOSEN ZUR COVID-19 INFEKTION IN DEUTSCHLAND, EUROPA UND DER WELT

Be ready rather than be sorry. (Prof. Leo Yee Sin, NCID Singapore)

 

Update 13.08.2020

Global sind 20.624.830 Menschen offiziell mit COVID-19 infiziert. Insgesamt sind bislang 749.424 Tote zu beklagen. Das entspricht einer Letalität von ca. 6%.

Die Zahlen für Deutschland: 220.859 Infizierte, 9.213 Tote, vgl. Bild 1.

Bild 1b zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland verzeichnet heute 1319 Neuinfizierte. Im 14 Tage-Trend nehmen die Zahlen in Deutschland zu. 

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl (länderspezifische Mortalität) zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Frühere Updates
Update (10.08.2020)

+ + + Indien entwickelt sich neben Brasilien und den USA zum dritten großen Hotspot der COVID-19 Pandemie. + + +

Global sind 19.877.261 Menschen offiziell mit COVID-19 infiziert. Insegamt sind bislang 731.570 Tote zu beklagen. Das entspricht einer Letalität von ca. 6%.

Die Zahlen für Deutschland: 217.288 Infizierte, 9.202 Tote.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl (länderspezifische Mortalität) zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (13.07.2020)

12.910.357 offiziell registrierte mit COVID-19 infizierte Menschen weltweit. 569.128 Tote. Das entspricht einer Letalität von 0.044, also ca. 4.4%, korrigiert um die zeitliche Verzögerung von der Infektion bis zum Tod ca. 0.073, also 7,3%. Mehr dazu in den persönlichen Einschätzungen vom 27.06.2020.

Die Zahlen für Deutschland: 199919 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0121. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 57,28 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil an. Heute verzeichnen die USA offiziell 3304942 infizierte Menschen. Die COVID-19 Pandemie in den USA zeigt derzeit eine ähnliche Dynamik wie vor drei Monaten. Zwar ist die Wachstumsrate mit 0.0193 signifikant geringer als noch vor drei Monaten, dafür sind aber die Absolutzahlen der Infizierten gewaltig gestiegen. Hohe Absolutzahlen machen die exponentielle Dynamik ebenso gefährlich wie hohe Wachstumsraten. Die Dynamik legt derzeit sogar noch an Geschwindigkeit zu. Der 14 Tage Trend für die USA zeigt quadratisches Wachstum.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland sinken die Zuwächse heute auf 210. Gestern waren es 377, vorgestern waren es 331. Der 14-Tage Trend für Deutschland zeigt einen leicht negativen Anstieg, d.h. die Zahlen sinken im 14-Tages Mittel.

Brasilien hat heute 24831 Neuinfizierte. Gestern waren es 39023. In den USA sinken die Tag-zu-Tag Zuwächse massiv auf heute 59017 - Dennoch sind dies katastrophale Zahlen. 

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl (länderspezifische Mortalität) zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (10.07.2020)

12.270.172 offiziell registrierte mit COVID-19 infizierte Menschen weltweit. 554.953 Tote. Das entspricht einer Letalität von 0.045, also ca. 4.5%, korrigiert um die zeitliche Verzögerung von der Infektion bis zum Tod ca. 0.075, also 7,5%. Mehr dazu in den persönlichen Einschätzungen vom 27.06.2020.

Die Zahlen für Deutschland: 199001 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0125. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 55,45 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil an. Heute verzeichnen die USA offiziell 3117946 infizierte Menschen. Die COVID-19 Pandemie in den USA zeigt derzeit eine ähnliche Dynamik wie vor drei Monaten. Zwar ist die Wachstumsrate mit 0.0195 signifikant geringer als noch vor drei Monaten, dafür sind aber die Absolutzahlen der Infizierten gewaltig gestiegen. Hohe Absolutzahlen machen die exponentielle Dynamik ebenso gefährlich wie hohe Wachstumsraten. Die Dynamik legt derzeit sogar noch an Geschwindigkeit zu. Der 14 Tage Trend für die USA zeigt quadratisches Wachstum.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland sinken die Zuwächse heute auf 302. Gestern waren es 356, vorgestern waren es 279. Der 14-Tage Trend für Deutschland zeigt einen leicht negativen Anstieg, d.h. die Zahlen sinken im 14-Tages Mittel.

Brasilien hat heute 42619 Neuinfizierte. Gestern waren es 44571. In den USA steigen die Tag-zu-Tag Zuwächse massiv auf 4heute 63247. - Das sind katastrophale Zahlen. Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl (länderspezifische Mortalität) zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (05.07.2020)

11.279.465 offiziell registrierte mit COVID-19 infizierte Menschen weltweit. 531.056 Tote. Das entspricht einer Letalität von 0.047, also ca. 4.7%, korrigiert um die zeitliche Verzögerung von der Infektion bis zum Tod ca. 0.08, also 8,0%. Mehr dazu in den persönlichen Einschätzungen vom 27.06.2020.

Die Zahlen für Deutschland: 197198 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.013277. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 52,21 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil an. Heute verzeichnen die USA offiziell 2839436 infizierte Menschen. Die COVID-19 Pandemie in den USA zeigt derzeit eine ähnliche Dynamik wie vor drei Monaten. Zwar ist die Wachstumsrate mit 0.02 signifikant geringer als noch vor drei Monaten, dafür sind aber die Absolutzahlen der Infizierten gewaltig gestiegen. Hohe Absolutzahlen machen die exponentielle Dynamik ebenso gefährlich wie hohe Wachstumsraten. Die Dynamik legt derzeit sogar noch an Geschwindigkeit zu. Der 14 Tage Trend für die USA zeigt quadratisches Wachstum.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 418. Gestern waren es 410, vorgestern waren es 477. Der 14-Tage Trend für Deutschland zeigt einen leicht negativen Anstieg, d.h. die Zahlen sinken im 14-Tages Mittel.

Brasilien hat heute 437923 Neuinfizierte. Gestern waren es 42223 - knapp hinter den USA mit 45283 - Das sind katastrophale Zahlen. Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl (länderspezifische Mortalität) zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (02.07.2020)

Ein Gedankenexperiment: Man stelle sich vor, zu der jetzigen Entwicklung der globlen COVID-19 Pandemie käme eine zweite Pandemie hinzu. Eine Influenza vom Typ Schweinegrippe mit vergleichbarem Pandemiepotential wie SARS-CoV-2. Unvorstellbar?  Dann empfehle ich mal diesen aktuellen Artikel in den PNAS zu lesen, eine der renomiertesten Wissenschaftszeitschriften weltweit. 

10.694.288 offiziell registrierte mit COVID-19 infizierte Menschen weltweit. 516.255 Tote. Das entspricht einer Letalität von 0.0483, also ca. 4.8%, korrigiert um die zeitliche Verzögerung von der Infektion bis zum Tod ca. 0.0882, also 8,2%. Mehr dazu in den persönlichen Einschätzungen vom 27.06.2020.

+ + + Neu in der Analyse ist Indien. + + +

Die Zahlen für Deutschland: 195893 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.01375. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 50,41 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil an. Heute verzeichnen die USA offiziell 2686258 infizierte Menschen. Die COVID-19 Pandemie in den USA zeigt derzeit eine ähnliche Dynamik wie vor drei Monaten. Zwar ist die Wachstumsrate mit 0.025 signifikant geringer als noch vor drei Monaten, dafür sind aber die Absolutzahlen der Infizierten gewaltig gestiegen. Hohe Absolutzahlen machen die exponentielle Dynamik ebenso gefährlich wie hohe Wachstumsraten. Die Dynamik legt derzeit sogar noch an Geschwindigkeit zu. Der 14 Tage Trend für die USA zeigt quadratisches Wachstum.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 475. Gestern waren es 376, vorgestern waren es 349. Der 14-Tage Trend für Deutschland zeigt einen leicht negativen Anstieg, d.h. die Zahlen sinken im 14-Tages Mittel.

Brasilien hat heute 46712 Neuinfizierte. Gestern waren es 33846 - knapp hinter den USA mit 50655 - Das sind katastrophale Zahlen. In den USA gibt es den 3. Tag in Folge Höchstzahlen bei den Tag zu Tag Zuwächsen. Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl (länderspezifische Mortalität) zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (29.06.2020)

 

10.004.643 offiziell registrierte mit COVID-19 infizierte Menschen weltweit. 499.296 Tote. Das entspricht einer Letalität von 0.0499, also ca. 5%, korrigiert um die zeitliche Verzögerung von der Infektion bis zum Tod ca. 0.088, also 8,8%. Mehr dazu in den persönlichen Einschätzungen vom 27.06.2020. Um diese Zahlen einzuordnen hier die entsprechenden Zahlen für andere Pandemien:

Spanische Grippe 1918: 2-3%,4%, 10%  (unterschiedliche, z.T. lückenhafte Datenlagen)

Asiatische Grippe 1957/58: < 0.2%

Hong Kong Grippe 1968/69: < 0.2%

Schweinegrippe 2009: 0.03%

Saisonale Grippe: < 0.1%

Quellen der Zahlen:

Wishart S (July–August 2018). "How the 1918 flu spread". New Zealand Geographic (152): 23. Archived from the original on 3 August 2018. Retrieved 3 August 2018.

Oxford JS, Lambkin R, Sefton A, Daniels R, Elliot A, Brown R, Gill D (January 2005). "A hypothesis: the conjunction of soldiers, gas, pigs, ducks, geese and horses in northern France during the Great War provided the conditions for the emergence of the "Spanish" influenza pandemic of 1918-1919" (PDF). Vaccine. 23(7): 940–45. doi:10.1016/j.vaccine.2004.06.035. PMID 15603896. Archived (PDF) from the original on 12 March 2020. Retrieved 12 March 2020.

Lin II R, Karlamangla S (6 March 2020). "Why the coronavirus outbreak isn't likely to be a repeat of the 1918 Spanish flu". Los Angeles Times.

Triggle N (10 December 2009). "Swine flu less lethal than feared". BBC News. BBC News Online. Archived from the original on 13 December 2009. Retrieved 10 December 2009.

"H1N1 fatality rates comparable to seasonal flu". The Malaysian Insider. Washington, D.C., USA. Reuters. 17 September 2009. Archived from the original on 20 October 2009. Retrieved 26 September2009.

* * *

Zur Erläuterung:

Letalität = Verhältnis der Todesfälle zur Anzahl der Erkrankten.

Nicht zu verwechseln mit Mortalität = Anzahl der Todesfälle bezogen auf die Gesamtanzahl der Individuen.

* * *

Die Zahlen für Deutschland: 194693 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.014265. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 48,6 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil an. Heute verzeichnen die USA offiziell 2548996 infizierte Menschen. Die COVID-19 Pandemie in den USA zeigt derzeit eine ähnliche Dynamik wie vor drei Monaten. Zwar ist die Wachstumsrate mit 0.021 signifikant geringer als noch vor drei Monaten, dafür sind aber die Absolutzahlen der Infizierten gewaltig gestiegen. Hohe Absolutzahlen machen die exponentielle Dynamik ebenso gefährlich wie hohe Wachstumsraten. Die Dynamik scheint derzeit sogar noch an Geschwindigkeit zu gewinnen. Der 14 Tage Trend für die USA zeigt quadratisches Wachstum, wie die folgende Grafik zeigt:

Ein noch nicht da gewesenes Politikversagen. In den USA wird man sehr viele Tote zu beklagen haben. Werden wir demnächst große Flüchtlingszahlen aus den Vereinigten Staaten von Amerika verzeichnen? 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 235. Gestern waren es 422, vorgestern waren es 665. Der 14-Tage Trend für Deutschland zeigt noch immer einen leichten Anstieg. 

Brasilien hat heute 30476 Neuinfizierte. Gestern waren es 38693 - knapp hinter den USA mit 38845 - Das sind katastrophale Zahlen. Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl (länderspezifische Mortalität) zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (28.06.2020)

10.004.643 offiziell registrierte mit COVID-19 infizierte Menschen weltweit. 499.296 Tote. Das entspricht einer Letalität von 0.0499, also ca. 5%, korrigiert um die zeitliche Verzögerung von der Infektion bis zum Tod ca. 0.088, also 8,8%. Mehr dazu in den persönlichen Einschätzungen vom 27.06.2020. Um diese Zahlen einzuordnen hier die entsprechenden Zahlen für andere Pandemien:

Spanische Grippe 1918: 2-3%,4%, 10%  (unterschiedliche, z.T. lückenhafte Datenlagen)

Asiatische Grippe 1957/58: < 0.2%

Hong Kong Grippe 1968/69: < 0.2%

Schweinegrippe 2009: 0.03%

Saisonale Grippe: < 0.1%

Quellen der Zahlen:

Wishart S (July–August 2018). "How the 1918 flu spread". New Zealand Geographic (152): 23. Archived from the original on 3 August 2018. Retrieved 3 August 2018.

Oxford JS, Lambkin R, Sefton A, Daniels R, Elliot A, Brown R, Gill D (January 2005). "A hypothesis: the conjunction of soldiers, gas, pigs, ducks, geese and horses in northern France during the Great War provided the conditions for the emergence of the "Spanish" influenza pandemic of 1918-1919" (PDF). Vaccine. 23(7): 940–45. doi:10.1016/j.vaccine.2004.06.035. PMID 15603896. Archived (PDF) from the original on 12 March 2020. Retrieved 12 March 2020.

Lin II R, Karlamangla S (6 March 2020). "Why the coronavirus outbreak isn't likely to be a repeat of the 1918 Spanish flu". Los Angeles Times.

Triggle N (10 December 2009). "Swine flu less lethal than feared". BBC News. BBC News Online. Archived from the original on 13 December 2009. Retrieved 10 December 2009.

"H1N1 fatality rates comparable to seasonal flu". The Malaysian Insider. Washington, D.C., USA. Reuters. 17 September 2009. Archived from the original on 20 October 2009. Retrieved 26 September2009.

* * *

Zur Erläuterung:

Letalität = Verhältnis der Todesfälle zur Anzahl der Erkrankten.

Nicht zu verwechseln mit Mortalität = Anzahl der Todesfälle bezogen auf die Gesamtanzahl der Individuen.

* * *

Die Zahlen für Deutschland: 194458 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.014443. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 48 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil an. Heute verzeichnen die USA offiziell 2510151 infizierte Menschen. Die COVID-19 Pandemie in den USA zeigt derzeit eine ähnliche Dynamik wie vor drei Monaten. Zwar ist die Wachstumsrate mit 0.021 signifikant geringer als noch vor drei Monaten, dafür sind aber die Absolutzahlen der Infizierten gewaltig gestiegen. Hohe Absolutzahlen machen die exponentielle Dynamik ebenso gefährlich wie hohe Wachstumsraten. Die Dynamik scheint derzeit sogar noch an Geschwindigkeit zu gewinnen. Der 14 Tage Trend für die USA zeigt quadratisches Wachstum, wie die folgende Grafik zeigt:

Ein noch nicht da gewesenes Politikversagen. In den USA wird man sehr viele Tote zu beklagen haben. Werden wir demnächst große Flüchtlingszahlen aus den Vereinigten Staaten von Amerika verzeichnen? 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 665 Gestern waren es 500, vorgestern waren es 391. Der 14-Tage Trend für Deutschland zeigt leider wieder einen Anstieg. 

Brasilien hat heute 46860 Neuinfizierte. Gestern waren es 39483 - knapp vor den USA mit 45255 - Das sind katastrophale Zahlen. 

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl (länderspezifische Mortalität) zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (27.06.2020)

9.801.958 offiziell registrierte mit COVID-19 infizierte Menschen weltweit. 494.181 Tote. Das entspricht einer Letalität von 0.05, also 5%, korrigiert um die zeitliche Verzögerung von der Infektion bis zum Tod ca. 0.088, also 8,8%. Mehr dazu in den persönlichen Einschätzungen. Um diese Zahlen einzuordnen hier die entsprechenden Zahlen für andere Pandemien:

Spanische Grippe 1918: 2-3%,4%, 10%  (unterschiedliche, z.T. lückenhafte Datenlagen)

Asiatische Grippe 1957/58: < 0.2%

Hong Kong Grippe 1968/69: < 0.2%

Schweinegrippe 2009: 0.03%

Saisonale Grippe: < 0.1%

Quellen der Zahlen:

Wishart S (July–August 2018). "How the 1918 flu spread". New Zealand Geographic (152): 23. Archived from the original on 3 August 2018. Retrieved 3 August 2018.

Oxford JS, Lambkin R, Sefton A, Daniels R, Elliot A, Brown R, Gill D (January 2005). "A hypothesis: the conjunction of soldiers, gas, pigs, ducks, geese and horses in northern France during the Great War provided the conditions for the emergence of the "Spanish" influenza pandemic of 1918-1919" (PDF). Vaccine. 23(7): 940–45. doi:10.1016/j.vaccine.2004.06.035. PMID 15603896. Archived (PDF) from the original on 12 March 2020. Retrieved 12 March 2020.

Lin II R, Karlamangla S (6 March 2020). "Why the coronavirus outbreak isn't likely to be a repeat of the 1918 Spanish flu". Los Angeles Times.

Triggle N (10 December 2009). "Swine flu less lethal than feared". BBC News. BBC News Online. Archived from the original on 13 December 2009. Retrieved 10 December 2009.

"H1N1 fatality rates comparable to seasonal flu". The Malaysian Insider. Washington, D.C., USA. Reuters. 17 September 2009. Archived from the original on 20 October 2009. Retrieved 26 September2009.

* * *

Zur Erläuterung:

Letalität = Verhältnis der Todesfälle zur Anzahl der Erkrankten.

Nicht zu verwechseln mit Mortalität = Anzahl der Todesfälle bezogen auf die Gesamtanzahl der Individuen.

* * *

Die Zahlen für Deutschland: 194036 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.014624. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 47,40 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil an. Heute verzeichnen die USA offiziell 2467554 infizierte Menschen. Die COVID-19 Pandemie in den USA zeigt derzeit eine ähnliche Dynamik wie vor drei Monaten. Zwar ist die Wachstumsrate mit 0.021 signifikant geringer als noch vor drei Monaten, dafür sind aber die Absolutzahlen der Infizierten gewaltig gestiegen. Hohe Absolutzahlen machen die exponentielle Dynamik ebenso gefährlich wie hohe Wachstumsraten. Die Dynamik scheint sogar noch an Geschwindigkeit zu gewinnen. In den USA wird man sehr viele Tote zu beklagen haben. Ein noch nicht da gewesenes Politikversagen. Werden wir demnächst große Flüchtlingszahlen aus den Vereinigten Staaten von Amerika verzeichnen? 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 665 Gestern waren es 500, vorgestern waren es 391. Der 14-Tage Trend für Deutschland zeigt leider wieder einen Anstieg. 

Brasilien hat heute 46860 Neuinfizierte. Gestern waren es 39483 - knapp vor den USA mit 45255 - Das sind katastrophale Zahlen. 

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl (länderspezifische Mortalität) zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (26.06.2020)

9.801.958 offiziell registrierte mit COVID-19 infizierte Menschen weltweit. 494.181 Tote. Das entspricht einer Letalität von 0.05, also 5%. Um diese Zahl einzuordnen hier die entsprechenden Zahlen für andere Pandemien:

Spanische Grippe 1918: 2-3%,4%, 10%  (unterschiedliche, z.T. lückenhafte Datenlagen)

Asiatische Grippe 1957/58: < 0.2%

Hong Kong Grippe 1968/69: < 0.2%

Schweinegrippe 2009: 0.03%

Saisonale Grippe: < 0.1%

Quellen der Zahlen:

Wishart S (July–August 2018). "How the 1918 flu spread". New Zealand Geographic (152): 23. Archived from the original on 3 August 2018. Retrieved 3 August 2018.

Oxford JS, Lambkin R, Sefton A, Daniels R, Elliot A, Brown R, Gill D (January 2005). "A hypothesis: the conjunction of soldiers, gas, pigs, ducks, geese and horses in northern France during the Great War provided the conditions for the emergence of the "Spanish" influenza pandemic of 1918-1919" (PDF). Vaccine. 23(7): 940–45. doi:10.1016/j.vaccine.2004.06.035. PMID 15603896. Archived (PDF) from the original on 12 March 2020. Retrieved 12 March 2020.

Lin II R, Karlamangla S (6 March 2020). "Why the coronavirus outbreak isn't likely to be a repeat of the 1918 Spanish flu". Los Angeles Times.

Triggle N (10 December 2009). "Swine flu less lethal than feared". BBC News. BBC News Online. Archived from the original on 13 December 2009. Retrieved 10 December 2009.

"H1N1 fatality rates comparable to seasonal flu". The Malaysian Insider. Washington, D.C., USA. Reuters. 17 September 2009. Archived from the original on 20 October 2009. Retrieved 26 September2009.

* * *

Zur Erläuterung: Letalität = Verhältnis der Todesfälle zur Anzahl der Erkrankten. Nicht zu verwechseln mit Mortalität = Anzahl der Todesfälle bezogen auf die Gesamtanzahl der Individuen.

* * *

Die Zahlen für Deutschland: 193371 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.014809. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 46,81Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil an. Heute verzeichnen die USA offiziell 2422299 infizierte Menschen und damit mehr, als je zuvor. Die COVID-19 Pandemie in den USA zeigt derzeit eine ähnliche Dynamik wie vor drei Monaten. Zwar ist die Wachstumsrate mit 0.021 signifikant geringer als noch vor drei Monaten, dafür sind aber die Absolutzahlen der Infizierten gewaltig gestiegen. Hohe Absolutzahlen machen die exponentielle Dynamik ebenso gefährlich wie hohe Wachstumsraten. In den USA wird man sehr viele Tote zu beklagen haben. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 500 Gestern waren es 391, vorgestern waren es 712. Der 14-Tage Trend für Deutschland zeigt leider wieder einen Anstieg. 

Brasilien hat heute 39483 Neuinfizierte. Gestern waren es 42725 - knapp hinter den USA mit 39972 - Das sind katastrophale Zahlen.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl (länderspezifische Mortalität) zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (24.06.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 192480 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.015194. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 46,62Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA offiziell 2347022 infizierte Menschen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 712 Gestern waren es 496, vorgestern waren es 602. Der 14-Tage Trend für Deutschland zeigt leider wieder einen Anstieg.

Brasilien hat heute 39436 Neuinfizierte. Gestern waren es 23129 - vor den USA mit 34720 - Das sind katastrophale Zahlen.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (21.06.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 190670 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.015808. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 43.85 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA offiziell 2255119 infizierte Menschen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 371 Gestern waren es 482, vorgestern waren es 1213. Der Peak vorgestern kam ca. einen Monat nach dem ersten Peak (Erste Lockerung der Kontaktbeschränkungen.)

Brasilien hat heute 0 Neuinfizierte. Offenbar ein Übertragungsfehler. Gestern waren es 54771 - weit vor den USA mit 32540 - Das sind alarmierende Zahlen.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (16.06.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 187682 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.01695. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 40.89 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA offiziell 2114026 infizierte Menschen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 41. Gestern waren es noch 251, vorgestern waren es 164.

Brasilien hat mit 20647 Neuinfizierten - vor den USA mit 19968 - die höchsten Tag-zu-Tag Zuwächse zu verzeichnen. 

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (15.06.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 187518 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.017199. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 40.3Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA offiziell 2094058 infizierte Menschen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 251. Gestern waren es noch 41, vorgestern waren es 535.

Brasilien hat mit über 17110 Neuinfizierten - nach den USA mit 19532 - die höchsten Tag-zu-Tag Zuwächse zu verzeichnen. 

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (13.06.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 187226 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.017715. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 39.13 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA offiziell 2048986 infizierte Menschen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 535. Gestern waren es noch 169, vorgestern waren es 16.

Brasilien hat mit über 25300 Neuinfizierten - vor den USA - die höchsten Tag-zu-Tag Zuwächse zu verzeichnen. 

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (10.06.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 186506 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.018539. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 37.39 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA offiziell 1979411 infizierte Menschen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 397. Gestern waren es noch 359, vorgestern waren es 300. Damit steigen die Zahlen den dritten Tag in Folge.

Brasilien hat mit über 32000 Neuinfizierten - nach den USA - mit Abstand die höchsten Tag-zu-Tag Zuwächse zu verzeichnen. 

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (05.06.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 184472 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.020061. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 34.55 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA officiell 1872660 infizierte Menschen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 351. Gestern waren es noch 242 Vorgestern waren es 285. Deutschland hat die Pandemie derzeit unter Kontrolle.

In Schweden gibt es erstmalig den zweiten Tag in Folge über 1000 Neuinfizierte. Gestern waren es 2214, heute 1080 Neuinfizierte. 

Brasilien hat mit über 30000 Neuinfizierten - nach den USA - mit Abstand die höchsten Tag-zu-Tag Zuwächse zu verzeichnen. 

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (02.06.2020)

+ + + Neu in der hier gezeigten Datenanalye sind die Entwicklungen der COVID-19 Pandemie in Brasilien und in Russland. + + +

Die Zahlen für Deutschland: 183594 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.021084. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 32.87 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA officiell 1811360 infizierte Menschen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland sinken die Zuwächse heute auf 184. Gestern waren es noch 221 Vorgestern waren es 267. Deutschland hat die Pandemie derzeit unter Kontrolle.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 4.

Die Todeszahlen bezogen auf die Bevölkerungszahl zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (01.06.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 183410 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.021444. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 32.32 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA 1790172 infizierte Menschen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Die USA haben Spanien abgelöst und sind nun - von den hier betrachteten Ländern - das Land mit der höchsten Infektionsdichte, bezogen auf seine Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland sinken die Zuwächse heute auf 221. Gestern waren es noch 267 Vorgestern waren es 726. Deutschland hat die Pandemie derzeit unter Kontrolle.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit Wurzel-Asymptote: f(t)=a*sqrt(t)/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA und Großbrittanien wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (30.05.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 182922 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.022583. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 31.23 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA 1746019 infizierte Menschen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Die USA haben Spanien abgelöst und sind nun - von den hier betrachteten Ländern - das Land mit der höchsten Infektionsdichte, bezogen auf seine Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 726. Gestern waren es noch 672 Vorgestern waren es 324.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit Wurzel-Asymptote: f(t)=a*sqrt(t)/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA und Großbrittanien wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (29.05.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 182196 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.022583. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 30.69 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA 1721753 infizierte Menschen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Die USA haben Spanien abgelöst und sind nun - von den hier betrachteten Ländern - das Land mit der höchsten Infektionsdichte, bezogen auf seine Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 672. Gestern waren es noch 324 Vorgestern waren es 600.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit Wurzel-Asymptote: f(t)=a*sqrt(t)/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA und Großbrittanien wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (26.05.2020)

+ + + Ein schönes wie wichtiges Plädoyer für europäische Solidarität + + + 

Die Zahlen für Deutschland: 180600 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.025212. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 29.08 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Heute verzeichnen die USA 1662302 infizierte Menschen. Für Ende Mai wird dort mit einer Arbeitslosenquote von 20%-25% gerechnet.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Die USA haben Spanien abgelöst und sind nun - von den hier betrachteten Ländern - das Land mit der höchsten Infektionsdichte, bezogen auf seine Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland sinken die Zuwächse heute auf 272. Gestern waren es noch 342 Vorgestern waren es 276.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit Wurzel-Asymptote: f(t)=a*sqrt(t)/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA und Großbrittanien wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (21.05.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 179710 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.025212. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 27.49 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Für Ende Mai wird dort mit einer Arbeitslosenquote von 20%-25% gerechnet.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigen die Zuwächse heute auf 689. Gestern waren es noch 548 Vorgestern waren es 695. Das ist nach dem erwarteten Peak ein weiterer Anstieg der Werte.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit Wurzel-Asymptote: f(t)=a*sqrt(t)/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA und Großbrittanien wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (23.05.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 178473 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.026202. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 26.45 Tagen. 

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten mit COVID-19 Infizierten weiter steil linear an. Für Ende Mai wird dort mit einer Arbeitslosenquote von 20%-25% gerechnet.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland sinken die Zuwächse auf 695. Gestern waren es noch 1227. Vorgestern waren es 182. Das ist ein Peak, den man erwartet hat. Er bildet die beschlossenen Lockerungen der Kontaktbeschränkungen in den Daten ab. Mehr dazu in meinen persönlichen Einschätzungen.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit Wurzel-Asymptote: f(t)=a*sqrt(t)/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA und Großbrittanien wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (19.05.2020)

+ + + Die Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron einigen sich auf einen 500 Milliarden Wiederaufbau-Fonds,  um die Folgen der COVID-19 Pandemie abzufedern und in den nachhaltigen Umbau der Wirtschaft zu investieren. Für ein solches Programm bedarf es der Zustimmung aller 27 EU-Mitgliedsstaaten. + + +

Die Zahlen für Deutschland: 176551 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.027263. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 25.4 Tagen. 

In den USA sind heute erstmals über 1,5 Millionen Menschen als mit COVID-19 infiziert offiziell registriert. Für Ende Mai wird dort mit einer Arbeitslosenquote von 20%-25% gerechnet.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland behauptet den sinkenden 14 Tage Trend. Heute sinken die Zuwächse auf 182. Gestern waren es noch 617 Vorgestern waren es 519.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit Wurzel-Asymptote: f(t)=a*sqrt(t)/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA und Großbrittanien wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (17.05.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 175752 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.028414. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 24.39 Tagen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland kann den sinkenden 14 Tage Trend behaupten. Heute sinken die Zuwächse auf 519. Gestern waren es noch 755 Vorgestern waren es 380.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit Wurzel-Asymptote: f(t)=a*sqrt(t)/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA und Großbrittanien wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (15.05.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 174478 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.029647. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 23.38 Tagen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland kann den sinkenden 14 Tage Trend behaupten. Heute sinken die Zuwächse auf 380. Gestern waren es noch 927. Vorgestern waren es 595.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit Wurzel-Asymptote: f(t)=a*sqrt(t)/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA und Großbrittanien wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (14.05.2020)

+ + + Richtigstellung: In meiner Darstellung der Daten für Schweden ist mir in Bild 1B ein schwerer Fehler unterlaufen. Ich habe fälschlicherweise die Daten der Türkei in Relation zur Bevölkerungszahl von Schweden dargestellt. Das ist natürlich Unsinn. Grund war ein Zahlendreher im Programmcode. Pardon und herzlichen Dank für den Hinweis! + + +

Die Zahlen für Deutschland: 174098 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0303. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 22.87 Tagen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland kann den sinkenden 14 Tage Trend behaupten. Heute steigen Zuwächse wieder auf 927. Gestern waren es noch 595. Vorgestern waren es 697.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote: f(t)=a*t/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (13.05.2020)

+ + + Richtigstellung: In meiner Darstellung der Daten für Schweden ist mir in Bild 1B ein schwerer Fehler unterlaufen. Ich habe fälschlicherweise die Daten der Türkei in Relation zur Bevölkerungszahl von Schweden dargestellt. Das ist natürlich Unsinn. Grund war ein Zahlendreher im Programmcode. Pardon und herzlichen Dank für den Hinweis! + + +

Die Zahlen für Deutschland: 173171 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.03097. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 22.3 Tagen. 

Ich verwende weiterhin das simple exponentielle Modell zur Bestimmung der Verdopplungszeit. Natürlich ist dieses Modell nicht mehr geeignet, die gesamte Datenlage korrekt zu approximieren. Die Datenlage wird erheblich besser durch logistischen Ansätze modelliert. Ich hatte das in der Vergangenheit auch mehrfach betont und gezeigt. Der Grund, weiterhin das exponentielle Modell für die Berechnung der Verdopplungsrate zu verwenden ist, dass man so die gesamte Dynamik - zumindest angemessen - mit einer einzigen Variable beschreiben kann.  Ich vermeide damit einen Wechsel der Bewertungsgröße. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten. Hier zeigt sich, dass das schwedische Vorgehen möglicherweise nicht so klug ist, wie oft dargestellt. Das Land hat  - bezogen auf seine Einwohnerzahl - die mit Abstand höchste Infektionszahl.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland kann den sinkenden 14 Tage Trend halten. Heute sinken Zuwächse wieder auf 596. Gestern waren es noch 697. Vorgestern waren es 555. Deutschland liegt mit der Dynamik der Pandemie - zusammen mit Spanien - heute nur noch 3 Tage hinter Italien.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (10.05.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 171324 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0033. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 21 Tagen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten. Hier zeigt sich, dass das schwedische Vorgehen möglicherweise nicht so klug ist, wie oft dargestellt. Das Land hat  - bezogen auf seine Einwohnerzahl - die mit Abstand höchste Infektionszahl.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland kann den sinkenden 14 Tage Trend halten. Heute sinken Zuwächse weiter auf 736. Gestern waren es noch 1158. Vorgestern waren es 1268. Deutschland liegt mit der Dynamik der Pandemie - zusammen mit Spanien - heute nur noch 3 Tage hinter Italien.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5. In den USA schreitet das Desaster voran. Heute sind es dort 78795 Tote. In Großbritannien sind es heute 31587 Tote. 

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (03.05.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 166152 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0375  (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 18.48 Tagen.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland festigt den sinkenden 14 Tage Trend. Heute sinken Zuwächse weiter auf 488. Gestern waren es noch 697. Vorgestern waren es 890. Deutschland liegt mit der Dynamik der Pandemie heute nur noch 4 Tage hinter Italien.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (02.05.2020)

+ + + Ab heute werden hier auch die COVID-19 Daten von Schweden analysiert. + + +

Die Zahlen für Deutschland: 164967 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.039539  (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 17.53 Tagen.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland behauptet den sinkenden 14 Tage Trend. Heute sinken Zuwächse weiter auf 890. Gestern waren es noch 1068. Vorgestern waren es 1470. Deutschland liegt mit der Dynamik der Pandemie heute nur noch 4 Tage hinter Italien.

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten Infizierten auf mehr als 1.13 Mio Menschen, ca. 29000 mehr als gestern. Gestern waren es noch 34000 mehr als vorgestern.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote: f(t)=a*t/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (02.05.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 164077 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.040618  (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 17 Tagen.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland behauptet den sinkenden 14 Tage Trend. Heute sinken Zuwächse weiter auf 1068. Gestern waren es noch 1470. Die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen vom 20.04. sind nicht in den Daten sichtbar. Ein gutes Zeichen.

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten Infizierten auf mehr als 1.1 Mio Menschen, ca. 34000 mehr als gestern.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote: f(t)=a*t/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (01.05.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 163009 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.041744  (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 16.6 Tagen.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland kann den sinkenden 14 Tage Trend behaupten. Heute sinken Zuwächse wieder leicht. Alles in allem sind die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen vom 20.04. bislang nicht in den Daten sichtbar.

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten Infizierten auf  fast 1.07 Mio Menschen.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote: f(t)=a*t/(1+c*exp(-d*t)). Für die USA wird das Modell des logistischen Wachstums mit quadratischer Asymptote: f(t)=a*t*t/(1+c*exp(-d*t)) verwendet. Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (29.04.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 159912 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.044166  (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 15.69 Tagen. Ich verwende nach wie vor das exponentielle Wachstumsmodell zur Bestimmung der Wachstumsrate, weil die Dynamik mit diesem Parameter hinreichend gut, aber vor allem konsistent dargestellt wird, auch wenn die Daten derzeit besser mit logistischen Modellen (mit linearer Asymptote) beschrieben werden. Ein weiterer Grund ist, dass mit den Lockerungen der Kontaktbeschränkungen die Gefahr wieder zunimmt, zurück in eine rein exponentielle Dynamik zu geraten.

In den USA steigt die Zahl der offiziell registrierten Infizierten auf über eine Million.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland hält den sinkenden 14 Tage Trend. Heute steigen Zuwächse leicht an. 

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote: f(x)=a*x/(1+c*exp(-d*x)). Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (28.04.2020)

Die Lage in Deutschland: 158758 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.04548 (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 15.24 Tagen.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland hält den sinkenden 14 Tage Trend. Den vierten Tag hintereinander gibt es sinkende Zuwächse. Die Daten lassen noch keine Auswirkungen der Lockerung der Kontaktbeschränkungen (20.04.2020) erkennen. Das kann der zeitlichen Verzögerung der Datenerhebung liegen.

In den USA gibt es heute den dritten Tag in Folge starkt sinkende Zuwächse (vgl. Bild 3). Diese Dynamik folgt einer etwa wöchentlichen Periodizität. Auch in den USA lässt sich ein leicht sinkender 14 Tage Trend beobachten.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote: f(x)=a*x/(1+c*exp(-d*x)). Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (26.04.2020)

Die Lage in Deutschland 156513 bestätigte Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0483 (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 14.35 Tagen.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland hält den sinkenden 14 Tage Trend. 

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote: f(x)=a*x/(1+c*exp(-d*x)). Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (25.04.2020)

+ + + Vize President Mike Pence sagt, er glaube, dass die COVID-19 Pandemie in den USA  bis zum 25.05. (Memorials Day) überwunden sein wird:

“I truly do believe that if we all continue to do that kind of social distancing and other guidance broadly from federal and state officials, that we’re going to put this coronavirus in the past,” Pence said on Geraldo Rivera’s radio show Friday. “I believe by early June we’re going to see our nation largely past this epidemic.

“I think honestly, if you look at the trends today, that I think by Memorial Day weekend we will have this coronavirus epidemic behind us,” he added. + + +

Es scheint, das Problem der Amerikaner ist nicht nur ihr President.

* * *

Das Update der Johns Hopkins Universität ist jetzt verfügbar!

Die Zahlen für Deutschland: 155000 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0498 (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 13.92 Tagen.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland hält den sinkenden 14 Tage Trend trotz leicht steigender Zuwächse. 

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote: f(x)=a*x/(1+c*exp(-d*x)). Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

* * *

+ + + Das automatische Datenupdate an der Johns Hopkins Universität kommt heute ins Stocken. Bislang gibt es keine neue Datenlage auf dem GitHub-Server. Eigentlich wird immer gegen 1 Uhr nachts ein neues Update veröffentlicht. + + +

Man fragt sich, was da los ist?

Weil es noch kein Update gibt, möchte ich die Gelegenheit nutzen und allen Leserinnen und Lesern für ihre Treue danken. Außerdem möchte ich noch einmal meine Gedanken für ein resilienteres Gesellschaftsmodell zur Diskussion stellen:

Wenn man die weltweite Entwicklung der Pandemie COVID-19 beurteilt, wird klar, dass das erst der Anfang einer massiven global-gesellschaftlichen Umwälzung ist. Ich sehe darin nicht nur Bedrohungen, sondern vor allem Chancen: 

  • Warum nicht die Stärkung des regionalen Einzelhandels organisieren?
  • Warum nicht zu kleineren überschaubaren Warenströmen und Lieferketten wechseln?
  • Warum nicht den europäischen Wirtschaftsinteressen eine europäische Solidargemeinschaft zur Seite stellen?
  • Warum nicht echte Wertschöpfungsketten fördern, statt Finanzmarkt-Zockerei?
  • Warum nicht dezentrale Energieversorgung?
  • Warum nicht ...

Diese Liste beginnt gerade erst, ist zugegebenermaßen sehr unvollständig und wird ständig erweitert:

  • Warum nicht ein bedingungsloses Grundeinkommen organisieren, das ein normales Leben sicherstellt, statt Arbeitslosen- und Sozialhilfe?
  • Warum nicht eine substantielle Aufwertung der systemrelevanten Arbeitsfelder, Gesundheit, Forschung, Bildung und Pflege?
  • Warum nicht Wechsel zu konsequent ökologischer Landwirtschaft?
  • Warum nicht ein neues solidarisches Miteinander fördern?
  • Warum nicht...

Konkrete Vorschläge sind herzlich willkommen.

Update (24.04.2020)

+ + + Hier Trumps Idee zur Virusbekämpfung. Noch irgendwelche Fragen? Hier zu weiteren, heiteren Antworten auf MSNBC + + +

Die Lage in Deutschland: 153129 infizierte Menschen bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0514 (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungzeit von 13.5 Tagen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Italien hatte vor 6 Tagen die Wachstumsrate, die Deutschland heute hat. Vor drei Wochen waren es noch 8 Tage Unterschied (Bild 2).

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland hält den sinkenden 14 Tage Trend trotz leicht steigender Zuwächse. 

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote: f(x)=a*x/(1+c*exp(-d*x)). Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (23.04.2020)

+ + + Regierungserklärung der Bundeskanzlerin. + + +

Die Lage in Deutschland: 150648 infizierte Menschen bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0531 (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungzeit von 13.05 Tagen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. In Deutschland steigt heute die Zahl der Neuzuwächse nach 4 Tagen wieder an. Dennoch kann Deutschland den sinkenden 14 Tage Trend behaupten.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote: f(x)=a*x/(1+c*exp(-d*x)). Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (22.04.2020)

+ + + Ab heute lassen sich die Daten - und damit die Langzeitprognosen -  besser mit dem Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote beschreiben. + + + 

Die Zahlen für Deutschland: 148453 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0549 (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 12.62 Tagen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3. Deutschland kann den sinkenden 14 Tage Trend behaupten.

Die USA verzeichnen mit 14220 den bislang höchsten Tag zu Tag Zuwachs an infizierten Personen.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4. Grundlage der Prognose ist das Modell des logistischen Wachstums mit linearer Asymptote: f(x)=a*x/(1+c*exp(-d*x)). Als Optimierungsalgorithmus wird Leverberg-Marquardt mit least square residuals (LAR) Minimierung verwendet. Man erkennt, dass das exponentielle Wachstum in ein lineares Wachstum übergeht.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (21.04.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 147065 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.05687 (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 12.18 Tagen. 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigt Bild 3.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (19.04.2020)

+ + + Der US-Präsident bei der Pressekonferenz in der Nacht, Bezug nehmend auf Gerüchte, das Coronavius sei in chinesischen Laboren außer Kontrolle geraten: "War es ein Fehler, der außer Kontrolle geriet, oder wurde es absichtlich getan?" + + +

Tja, das fragt sich die Welt auch schon seit 2017.

 

Die Lage in Deutschland: 143.724 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.061. (vgl. Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 11.36 Tagen.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigen für Deutschland einen sinkenden 14 Tage Trend. 

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (18.04.2020)

Ich habe drei Tage nicht aktualisiert, weil ich eine Pause brauchte.

Seither hat sich Datenlage interessant geändert. In allen betrachteten Ländern kann man nun lineares Wachstum statt exponentiellem oder logistischem Wachstum erkennen (vgl. Bild 1aBild 2).

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen bilden die geänderte Dynamik für Deutschland recht gut ab. (siehe Bild 3).

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5. In den USA steigen die Todeszahlen jetzt erwartungsgemäß massiv an. 

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (15.04.2020)

+ + + Die US-Administration friert ihre Beiträge an die Weltgesundheitsorganisation WHO ein.  + + +

Die Zahlen für Deutschland: 131359 Infizierte bei einer Wachstumsrate von 0.071236 (Bild 1aBild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 9.73 Tagen. 

Bei den Tag-zu-Tag Differenzen kann Deutschland heute den Trend hin zu sinkenden Zahlen festigen. Bei Fortschreiten dieser Dynamik kann es gelingen, die täglichen Zuwächse bis zum Wochenende auf Null zu drücken (siehe Bild 3).

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Daten für Frankreich geben erneut Fragen auf. Was ist da los bei unseren direkten Nachbarn im Westen?

In den USA sind Stand heute 607670 Infizierte bestätigt. 

Italien geht derzeit in ein lineares Wachstum über. Deshalb ist das logistische Modell nur noch eingeschränkt anwendbar. Eine sinnvolle Erweiterung wäre das logistische Model mit linearer Asymptote f(t)=a*t/(1+c*exp(-d*t)).

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (14.04.2020)

+ + + Ab heute berücksichtigt die Datenanlyse auch die Entwicklungen in der Türkei. + + +

Die Zahlen für Deutschland: 130072 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0744. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 9.31 Tagen (Bild 1aBild 2). 

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Die Tag-zu-Tag Differenzen der betrachteten Länder geben Anlass zur Hoffnung. Erstmals haben die USA den 3. Tag in Folge sinkene Neuzuwächse (vgl. Bild 3). 

Aktualisierte Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (13.04.2020)

+ + +  Leopoldina legt dritte Stellungnahme zur COVID-19 Pandemie vor  + + +

Hier der Link zur aktuellen Stellungnahme der Leopoldina.

Die Zahlen für Deutschland: 127854 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.07772. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 8.91 Tagen. (Bild 1aBild 2). Die Tag-zu-Tag Differenzen in Deutschland steigen heute wieder etwas an, ändern aber den leicht sinkenden 14 Tage Trend nicht. Betrachtet man die letzten 4 Wochen, so zeigt sich ein periodisches Muster von ca. 7 Tagen mit den Minima an den Wochenenden (vgl. Bild 3). Das kann an der Praxis der Datenerhebung liegen. Auch in anderen Ländern zeigt sich dieses Muster, wenn auch in abgeschwächter, überlagerter Form.

Bild 1b) zeigt die Zahl der registrierten infizierten Personen relativ zur jeweiligen Bevölkerungszahl. Diese Darstellung dient der besseren Vergleichbarkeit der Daten.

Aktualisierte Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (12.04.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 124908 infizierte Menschen bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.081149. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 8.54 Tagen (Bild 1Bild 2). Die Tag-zu-Tag Differenzen in Deutschland sinken den 3. Tag in Folge (vgl. Bild 3). Erstmals sinkt in Deutschland die Zahl der durch COVID-19 Verstorbenden von gestern 2767 auf heute 2736 (vgl. Bild 5). Das kann an den zu den Feiertagen nicht übermittelten Daten liegen. Alles in allem ist das aber eine ermutigende Datenlage. Wenn wir in unserer Disziplizin nicht nachlassen, sind wir auf einem sehr guten Weg. Dann kann es sogar gelingen, ab Mitte, Ende Mai vielleicht wieder zu Phase I der Pandemie zurückzukehren, nämlich die Ausbreitungsketten einzelnder Ausbreitungsherde rasch zu erkennen, nachzuvollziehen und lokal einzudämmen. 

Italien kämpft um den sinkenden Trend seiner täglichen Neuzuwächse und hat die Ausgangsbeschränkungen noch einmal um 3 weitere Wochen verlängert. Großbritannien und Frankreich haben noch keine Kontrolle ihre Neuzuwächse.

In den USA sind Stand heute 526396 mit COVID-19 infizierte Menschen offiziell bestätigt. Das Land hat mit 20463 durch COVID-19 verstorbene Menschen ab heute die meisten Toten zu beklagen.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (11.04.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 122171 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.084769 . Das entspricht einer Verdopplungszeit von 8.18 Tagen (Bild 1Bild 2). Vergleicht man die Entwicklung der Wachstumsraten, so ist uns Italien nach wie vor 8 Tage voraus. Man erkennt für Deutschland eine etwas stärker sinkende Dynamik. Wenn wir das über die Osterfeiertage weiter umsetzen, dann wäre das ein bemerkenswerter kollektiver Teilerfolg.

Spanien, Italien und Deutschland schaffen es trotz der anstehenden Feiertage, ihre Tag-zu-Tag Differenzen zu senken oder wenigstens konstant zu halten. Unter der Dauerbelastung der Gesundheitssysteme und der Bevölkerung ebenfalls eine bemerkenswerte Leistung (vgl. Bild 3).

Anders sieht es in Großbritannien und Frankreich aus. Dort gelingt es nicht, die täglichen Zuwächse zu kontrollieren, geschweige denn zu senken. In diesen Ländern ist noch nicht einmal ein Trend in diese Richtung zu erkennen.

Die Daten aus den USA muss man eigentlich nicht weiter kommentieren. 

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (10.04.2020)

Die Lage in Deutschland: 118181 infizierte Meschen bei einer Wachstumsrate von 0.088469. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 7.83 Tagen (Bild 1Bild 2). In den Medien kursieren mittlerweile andere, oft höhere Verdopplungszeiten. Woher rühren diese Unterschiede? Das liegt zum einen daran, dass regionale Daten ausgewertet werden, zum anderen am verwendeten Wachstumsmodell. Ich analysiere hier die Daten der Johns Hopkins Universität in Baltimore, USA. Ich berechne die Verdopplungszeiten aus der täglichen Wachstumsrate mit Hilfe Modells des exponentiellen Wachstums f(t)=a*exp(b*t). Der Ansatz 2a=a*exp(b*t) führt nach Umformen der Gleichung nach t zur Verdopplungszeit t=ln(2)/b.

Seit etwa 10 Tagen lassen sich die Daten besser mit dem logistischen Wachstumsmodell f(t)=a/(1+c*exp(-d*t)) beschreiben, einem Modell mit Sättigung. Im Bild 1 mit einen Pfeil markiert ist der Tag, an dem die Hälfte des Sättigungswertes (125000) erreicht wurde, also ca. 62500 infizierte Menschen. Das war am 30. März 2020. Bei gleichbleibenden Parametern würde Deutschland also heute 90% der Sättigung erreichen, am 23. April 2020 ca. 99% der Sättigung. 

Weil dieser Trend aber noch fragil ist, bleibt es geboten, weiterhin die Wachstumsraten des exponentiellen Modells darzustellen und auszuwerten (Bild 2). Je besser die Daten mit dem logistischen Modell beschrieben werden können, desto konservativer wird die Abschätzung der Verdopplungszeit durch das exponentielle Modell. Konservative Interpretationen von Daten sind mir als Wissenschaftler sehr wichtig, denn sie erhöhen die Glaubwürdigkeit der Aussagen erheblich. 

Wie man so etwas so richtig falsch macht, sieht man an den gestern vorgestellten Zwischenergebnissen der COVID-19 Case-Cluster Study (Gemeinde Gangelt), in der Heinsberg liegt. Welche Menschen und welche Beweggründe hinter dieser Art von Berichterstattung stecken, erfährt man in diesem aktuellen ZeitOnline-Artikel.

Die Tag-zu-Tag Differenzen ergeben leider noch kein einheitliches Bild. Immerhin stellt man für Deutschland, Spanien und Italien heute einen leicht sinkenden 14-Tage Trend bei den täglichen Neuinfektionen fest (vgl. Bild 3).

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (09.04.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 113296 offiziell mit COVID-19 registrierte Menschen bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.092374. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 7.5 Tagen (Bild 1Bild 2).

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigen den 2. Tag in Folge steigende Zahlen in Deutschland, in den letzten 24 Stunden einen Zuwachs von 1344 Infektionen. Das zeigt, wie problematisch der Kampf gegen eine exponentielle Dynamik ist, selbst unter der Annahme, dass wir uns bereits in einer Phase der Sättigung (logistisches Wachstum) befinden. Auch Spanien und Italien schaffen es derzeit noch nicht, diese Zahlen dauerhaft zu kontrollieren (Bild 3). Angesicht dessen jetzt eine Lockerung der Maßnahmen in Aussicht zu stellen, ist abenteurlich.  

Frankreich hat seine Zählweise ab dem 03./04. April geändert und an den internationalen Standard angepasst. Die wahren Ausmaße der Pandemie im Land - soweit sie bezifferbar sind - werden somit erst jetzt sichtbar.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (08.04.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 107663 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.0966 (Bild 1Bild 2). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 7.17 Tagen. Deutschland ist auf einem gutem Weg, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen. Wie schwer das ist, zeigt Bild 3. Trotz der konsequent umgesetzten Maßnahmen kann Deutschland den Trend der sinkenden Tageszuwächse nicht halten. Auch Spanien gelingt das leider noch nicht.

In Frankreich gibt es erneut sehr hohe Tag-zu-Tag Differenzen Bild 3

In den USA gibt es Stand heute fast 400000 Infizierte bei einer Wachstumsrate von 0.135. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 5.13 Tagen.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

 

Update (07.04.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 103374 Infizierte bei einer Wachstumsrate (exp. Modell) von 0.1016. (Bild 1Bild 2). Das war die Wachstumsrate von Italien vor einer Woche. Daraus resultiert die derzeitige Verdopplungszeit von 6.82 Tagen. Italiens Verdopplungszeit beträgt heute 9.13 Tage. Auch bei den Tag-zu-Tag Differenzen zeigt sich, dass Deutschland auf einem guten Weg ist, die Pandemie zu kontrollieren. Den 5. Tag in Folge haben wir sinkende tägliche Zuwächse (Bild 3).

Auch Spanien erreicht den 5. Tag in Folge sinkende tägliche Zuwachszahlen. Ein gutes Signal für alle Freudne und Bekannte in Spanien. 

+ + + United Kingdom: Der Premierminister Boris Johnson wurde auf die Intensivstation verlegt.  + + +

In den USA schlägt die Pandemie mit ihrer vollen Dynamik zu. 366614 offiziell bestätigte mit COVID-19 infizierte Menschen (Bild 1).

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (06.04.2020)

Die Lage in Deutschland: 100123 Infizierte (Bild 1), bei einer Wachstumsrate von 0.107 (exp. Modell). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 6.47 Tagen . 

Die gestrigen Zahlen aus Frankreich wurden nicht korrigiert. Das bedeutet, dass sie wohl den Tatsachen entsprechen. Heute verzeichnet Frankreich 92839 infizierte Menschen.

In den USA entfalten die noch immer hohen Wachstumsraten (0.15) zusammen mit den hohen Fallzahlen (337072) jetzt ihre volle Dynamik (vgl. Bild 1, Bild 2).

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigen eine sehr uneinheitliche Dynamik. Das ist auch nicht verwunderlich, denn jedes Land kämpft gegen systemimanente Probleme, die sich von Land zu Land unterscheiden (Bild 3).

Spanien und Deutschland können den 4. Tag in Folge sinkende Tag-zu-Tag Zuwächse melden. Ein gutes Zeichen.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (05.04.2020)

+ + + Die Daten für Frankreich zeigen heute einen Anstieg Zahl der mit COVID-19 infizierten Meschen von gestern 64338 auf heute 89953. + + +

Wenn diese Daten korrekt sind, wäre das ein Zuwachs von 25615 Menschen innerhalb von 24 Stunden. Dann wäre das der mit Abstand höchste Tag-zu-Tag Zuwachs eines Landes überhaupt. Hoffen wir, dass die Kollegen der Johns Hopkins University dies als Ausreißer erkennen und rasch korrigieren (besser passen würde 69953). Leider gibt es aber auch Hinweise für die Richtigkeit der Daten für Frankreich. Auch China verzeichnete schon einmal einen - zumindest - ähnlichen Tag-zu-Tag Zuwachs, nämlich am 14.02.2020 und zwar auch in einer Phase, in der die Daten eigentlich einen Wendepunkt erahnen ließen (vgl. Bild 3). Damals waren es ca. 15000 Neuinfizierte innerhalb von 24 Stunden. In Westeuropa wertete man dies damals als Wechsel der Informationspolitik in China. 

Die Zahlen für Deutschland: Stand heute 96092 infizierte Meschen, bei einer Wachstumsrate von 0.1125 (exp. Modell). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 6.16 Tagen.

Die Zahlen für die USA treten trotz der Zahlen aus Frankreich nicht in den Hintergrund: 308850 infizierte Personen, 7087 Tote, 1161 mehr als gestern.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (04.04.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 91159 infizierte Menschen bei einer Wachstumsrate von 0.1179 (exp. Modell). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 5.88 Tagen (Bild 1).

Die Daten aller betrachteten Länder können derzeit besser mit dem Modell des logistischen Wachstums (Logistische Funktion) approximiert werden. Das ist ein Modell mit Wendepunkt und Sättigung. Danach befinden sich die Entwicklungen derzeit im Wendepunkt. Das ist einerseits eine gute Nachricht, andererseits ist diese Schätzung noch fragil, weil sich die Graphen beider Modelle noch wenig von einander unterscheiden.

Deshalb ist es sinnvoll die Dynamik des früheren Wachstumsmodells - reines exponentielles Wachstum - weiterhin auszuwerten (Bild 2). Man erkennt, dass alle europäischen Länder - mit Ausnahme von Großbritannien - ihre Maßnahmen synchronisiert haben. Italien ist uns 8 Tage voraus.

Die USA hängen den Entwicklungen in Italien um 17 Tage hinterher und das mit einer mehr als doppelt so hohen Anzahl offiziell registrierter infizierter Menschen.

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigen, dass sich die USA weit jenseits der Szenarien von Italien und Spanien bewegt (Bild 3). 

Frankreich kann die täglichen Zuwächse derzeit signifikant senken. Das ist auch notwendig, um die Kontrolle über die Wachstumsrate nicht erneut zu verlieren (Bild 3).

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Meine persönliche Einschätzung liest man im Anschluss an Bild 5.

Update (03.04.2020)

Die Zahl der Infektionen in Deutschland steigt heute auf 84794 bei einer Wachstumsrate von 0.123 (vgl. Bild 1). Das entspricht - bei exponentiellem Wachstum - einer Verdopplungzeit von 5.63 Tagen. Seit ein paar Tagen werden die Daten für Deutschland, Italien, Spanien - und ab heute auch für die USA - mit einer logistischen Funktion besser approximiert als mit rein exponentiellem Wachstum. Zur Erklärung: logistisches Wachstum ist ein Wachstumsmodell (Logistische Funktion), welches zunächst exponentiell ansteigt, um im weiteren Verlauf einen Wendepunkt zu passieren und anschließend einem Sättigungswert zustrebt. 

Dennoch ist es derzeit noch sinnvoll auch die Entwicklung der Wachstumsraten des früheren exponentiellen Modells weiter zu verfolgen und auch darzustellen (Bild 2). Frankreich hat die Kontrolle über seine Wachstumsrate wiedererlangt. Das ist sehr erfreulich.

Die Tag-zu-Tag Differenzen in Bild 3 zeigen, dass Deutschland den 4. Tag in Folge steigende Zahlen notiert. Diese Dynamik ist nicht gut und führt zu italienischen und spanischen Szenarien. Es muss also dringend nachgesteuert werden. 

Die Daten für die Vereinigten Staaten von Amerika geben Anlass zu großer Sorge, trotz des Wechsels auf das logistische Wachstumsmodell - einer extrem optimistischen Schätzung für die Verhältnisse dort. Die USA müssen aufpassen, dass sie nicht im Chaos versinken.

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Update (02.04.2020)

Die Lage in Deutschland: 77872 infizierte Menschen (Bild 1). Das entspricht einer Verdopplungszeit von 5.38 Tagen. 

Heute können erstmals auch die Daten für Spanien besser mit der logistischen Funktion als mit der Exponentialfunktion approximiert werden. Für Spanien ein erster Hoffnungsschimmer.

Frankreich und Großbritannien schaffen es derzeit noch nicht, konsequent ihre Wachstumsraten zu kontrollieren (vgl. Bild 2).

Die Tag-zu-Tag Differenzen ergeben ein uneinheitliches Bild für die betrachteten Länder. Problematisches zeigen die Daten in Großbritannien, wo es den dritten Tag in Folge zu höheren Neuinfektionszahlen kommt (vgl. Bild 3).

Mit Italien, Deutschland und Spanien bewegen sich nun drei der betrachteten Länder im Wendebereich ihrer Infektionsdynamik. Diese Trends sind jedoch fragil. Die Pfade können nur gehalten werden, wenn die Kontaktbeschränkungen in den betrachteten Ländern noch für mindestens weitere 3 Wochen streng eingehalten werden (siehe Langzeitprognosen in Bild 4).

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die akuellen Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Update (01.04.2020)

Erstmalig kann heute -nach Italien - auch für Deutschland die Datenapproximation besser mit einer logistischen Funktion - also einer Exponentialfunktion mit Sättigung - beschrieben werden. Das gibt Hoffnung und zeigt, dass die Maßnahmen wirken. Die Zahl der infizierten Menschen in Deutschland steigt heute auf 71808 (Bild 1).

Während Großbritannien die Kontrolle über seine Wachstumsrate wiedererlangt hat, droht Frankreich diese zu verlieren (siehe Bild 2).

Die Tag-zu-Tag Differenzen zeigen, wie schwer es ist, gegen das exponentielle Wachstum anzukämpfen. Immer wieder brechen diese Zahlen zu höheren Werten hin aus, trotz Kurshalten. Besonders stark findet das in den USA statt (vgl. Bild 3).

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Update (31.03.2020)

Die Zahlen für Deutschland: Stand heute 66885 Infizierte bei einer Wachstumsrate von 0.1438 (vgl. Bild 1). Die Wachstumsrate sinkt weiter. Heute resultiert daraus eine Verdopplungszeit von 4.82 Tagen.

Alle Wachstumsraten der betrachteten Länder sinken exponentiell. Das zeigen die (mehr oder weniger) geradlinigen Verläufe. (siehe Bild 2). Nur so können die Neu-Infektionszahlen irgendwann gestoppt werden.

Italien kann hoffen, den Wendepunkt erreicht zu haben. Den 4. Tag in Folge sinkt die Tag-zu-Tag Differenz der Infizierten. (vgl. Bild 3)

Spanien kämpft mit aller Macht gegen die Infektion an, dennoch steigt die Tag-zu-Tag Differenz heute wieder an. Gleiches gilt für Frankreich.

Großbritannien kämpft um die Kontrolle seiner Wachstumsrate.

In den USA zeichnet sich eine Katastrophe ab. 

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

Update (30.03.2020)

Endlich ein echter Hoffnungsschimmer! Italien schafft wohl die Wende! Erstmalig lassen sich die Daten besser mit der logistischen Funktion f(t)=a/(1+exp(-d*t-c)) approximieren, als mit der Exponentialfunktion f(t)=a*exp(b*t). 

Die Wachstumsraten aller Länder sinken. Deutschland hat die Kurve gekriegt und liegt jetzt wieder auf Kurs bei einer Wachstumsrate von 0.152. Stand heute gibt es 62095 Infizierte in Deutschland (siehe Bild 2).

Die Tag-zu-Tag Differenzen aller betrachteten Länder gehen heute zurück (vgl. Bild 3).

Langzeitprognosen ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigt Bild 4.

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 5.

* * *

Meine persönliche Einschätzung der Lage liest man am Ende dieser Seite.

* * *

Update (29.03.2020)

In Italien steigen die Infektionszahlen seit 10 Tagen "nur noch" in etwa linear statt exponentiell (Bild 1) Das ist zwar immer noch nicht gut, aber es zeichnet sich eine Wende ab. Wenn Italien jetzt noch 3 Wochen durchhält und weiter Unterstützung erfährt, kann es gelingen, die Infektionswelle im Land zu brechen. Eine Langzzeitprognose für diesen Best Case ist in Bild 4 dargestellt.

Die Zahlen für Deutschland: Stand heute 57669 infizierte Menschen, Wachstum weiterhin exponentiell mit der Wachstumsrate 0.1601 (Bild 1). Die Wachstumsrate sinkt zwar, aber nicht so stringend, wie in Italien derzeit. Zur Einordnung:  Diese Wachstumsrate hatte Italien vor 10 Tagen, bei einer Infektionszahl von ca. 41000 Menschen. Auch in Italien zeichnete sich vor 10 Tagen eine weniger sinkende Wachstumsrate ab (vgl. Bild 2). Deshalb hat Italien den Shutdown verordnet und alle nicht lebensnotwendigen Arbeiten untersagt, um die Mobilität unter den Menschen maximal zu reduzieren. Nur damit gelang es Italien, Kurs zu halten. Spanien hat diese Erkenntnis vorgestern gewonnen und umgesetzt. Das zeigt der Trend in den Tag-zu-Tag Differenzen (Bild 3). 

Auch in Deutschland sollte man sich also nichts vormachen sondern - den Zahlen entsprechend - jetzt konsequent handeln.

Die Lage in den USA: 121478 infizierte Menschen bei einer Wachstumsrate von 0.2292 (gestern 0.2416). Diese Situation verlangt den Amerikanern jetzt und in den nächsten Monaten sehr viel ab.

Großbritannien kämpft um die Kontrolle seiner Wachstumsrate, ebenso wie Frankreich.

Langzeitprognosen mit und ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigen Bild 4 und Bild 5. Erfreulich: In Italien scheint sich jetzt langsam eine Wende abzuzeichnen. (vgl. Bild 4)

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 6.

* * *

Update (28.03.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 50871 infizierte Menschen bei einer Wachstumsrate von 0.1652, das einer Verdopplung in 4.2 Tagen entspricht (vgl. Bild 1).

Deutschland versucht Kurs zu halten, aber das ist in der vergangenen Woche zunehmend schwerer geworden, was sich an der leicht gekrümmten Entwicklung der Wachstumsraten für Deutschland ablesen lässt. (siehe Bild 2). Es bedarf mehr Disziplin, sonst drohen Verhältnisse wie in Großbritannien.

Großbritannien hat heute die Kontrolle über die Wachstumsrate verloren (Bild 2).

Die anderen betrachteten europäischen Länder halten ihren Kurs bei der Senkung der Wachstumsraten.

Die Vereinigten Staaten von Amerika verzeichnen heute 83836 infizierte Menschen bei einer Wachstumsrate von 0.2416. Die Wachstumsraten gehen zwar ebenfalls seit 7 Tagen stetig zurück, dennoch wird es sehr schwer bis unmöglich, diese exponentielle Entwicklung noch durch administrative Entscheidungen zu stoppen. Dafür sind die Inkeftionszahlen bereits viel zu hoch. Hier ein New York Times Artikel zur aktuellen Lage in den Großstädten der USA

Ich zitiere aus dem Schluss des New York Times Artikels, den ich verlinkt habe: 

[...] a community that experiences a high rate of growth with a large number of cases is in serious trouble, regardless of whether the outbreak occurs 10 or 100 days [...]

Langzeitprognosen mit und ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigen Bild 4 und Bild 5. Erfreulich: In Italien scheint sich jetzt erstmalig eine Wende abzuzeichnen! (vgl. Bild 4)

Die Todesfallzahlen zeigt Bild 6.

* * *

Update (27.03.2020)

Die Lage in Deutschland: Wir sind zwar auf dem richtigen Weg, jedoch reichen die getroffenen Maßnahmen noch nicht aus, um die Wachstumsraten genügend schnell zu drücken. Deutschland hat Stand heute 43938 infizierte Personen, bei einer Wachstumsrate von 0.17. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 4 Tagen (vgl. Bild 1).

Die USA haben mit 83836 ab heute mehr infizierte Menschen als Italien mit 80589. Die Wachstumsrate in den USA beträgt 0.2535. Zur Einordnung: diese Wachstumsrate hatte Deutschland vor 8 Tagen, Italien vor 22 Tagen (vgl. Bild 2).

Die Tag zu Tag Differenzen der Infektionszahlen zeichnen ein düsteres Bild für die USA (Bild 3). Dort haben sich innerhalb von 24 Stunden 18058 Menschen infiziert, fast drei mal so viel wie in Deutschland.

Langzeitprognosen mit und ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigen Bild 4 und Bild 5.

Zu den Todesfallzahlen: Deutschland beklagt Stand heute 267 Todesopfer durch COVID-19. In Italien steigt die Zahl auf 8215 Menschen. In Spanien sind 4365 Menschen an den Folgen von COVID-19 gestorben, in Frankreich sind es 1696 zu beklagende Todesopfer. Großbritannien hat 578 Tote und die USA beklagt 1209 Todesfälle durch COVID-19 (vgl. Bild 6).

Update (26.03.2020)

Die Zahlen für Deutschland: 37323 mit COVID-19 infizierte Menschen bei einer Wachstumsrate von 0.17616. Das entspricht einer Verdopplung der Infektionszahlen alle 3.93 Tage (vgl. Bild 1, Bild 2). Deutschland verzeichnet seit 6 Tagen den stärksten Rückgang der Wachstumsraten aller betrachteten europäischen Staaten. (siehe Bild 2). Das sind gute Nachrichten. Sie zeigen, dass die deutsche Bevölkerung die Kontaktbeschränkungen im Wesentlichen sehr diszipliniert umsetzt. 

Mit Sorge muss man nach Spanien blicken. Obwohl Spanien seit 10 Tagen eine harte Ausgangssperre verhängt hat, droht die Dynamik der Wachstumsrate aus dem Ruder zu laufen (Bild 2). Heute verzeichnet Spanien 9630 neue Infektionen im Vergleich zu gestern mit 4749 (Bild 3). Das ist ein Zuwachs von 4881 Personen innerhalb von 24 Stunden.

Das mit Abstand dramatischste Bild zeichnet sich jedoch in den USA ab, wo Stand heute 65778 Infektionen gezählt werden, bei einer Wachstumsrate von 0.2633. Zur Einordnung der Zahlen: Das sind mehr Infektionen als Italien vorgestern hatte, jedoch mit einer doppelt so hohen Wachstumsrate!

Langzeitprognosen mit und ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigen Bild 4 und Bild 5.

Die Zahl der Toten in Italien steigt auf 7503 (Bild 6).

Update (25.03.2020)

Deutschland ist auf dem richtigen Weg die Virusausbreitung zu bekämpfen (Bild 1). Die Wachstumsraten nehmen seit 5 Tagen ab, auf heute 0.1866. Das entspricht einer Verdopplungszeit von 3.7 Tagen (Bild 2).

Alle betrachteten europäischen Staaten haben ihre Maßnahmen synchronisiert, sodass die Wachstumsraten jetzt mehr oder weniger gleich stark sinken, allerdings mit verschieden großen Absolutwerten. Da jedes Land auch unterschiedliche aktuelle Fallzahlen besitzt, ist der Kampf gegen das Virus unterschiedlich fordernd. Spanien und Italien haben diesbezüglich derzeit am meisten zu leisten. 

Die Entwicklungen in den USA muss man als dramatisch einordnen. Zu den Zahlen: Die Wachstumsrate ist mit 0.28281 gefährlich hoch. Zusammen mit der Zahl der infizierten Menschen von heute 53740, ergibt sich ein desaströses Bild des Krisenmanagements. Bezieht die 5 Tage Prognose mit ein verschärft sich dieses Bild noch erheblich. Zwar gibt es auch in den USA mittlerweile Ausgangsbeschränkungen, jedoch noch nicht in allen Bundesstaaten.

Langzeitprognosen mit und ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigen Bild 4 und Bild 5.

In Bild 6 ist die Entwicklung der durch COVID-19 verursachten Todeszahlen in den betrachteten Ländern dargestellt. 

Update (24.03.2020)

Die Datenlage für die Vereinigten Staaten von Amerika zeigen dramatische bis gefährliche Entwicklungen. Die USA haben Stand heute 43847 gemeldete Infektionen bei einer Wachstumsrate von 0.30517. Das enspricht einer Verdopplung der Infektionszahlen alle 2.27 Tage. Die 5 Tage Prognose, durch die die zeitliche Verzögerung der Datenerhebung Berücksichtigung findet, ergibt eine Zahl von 205644 mit COVID-19 infizierte U.S.-Bürger (Bild 1).

Zur Einordnung: Italien hat derzeit eine Wachstumsrate von 0.13962 (alle 4.96 Tage Verdopplung). Keines der betrachteten Länder hat in den letzten 7 Tagen derart hohe Tag zu Tag Zuwächse zu verzeichnen wie die USA (Bild 3). Damit steuert die US-Administration derzeit einen fatalen Kurs.

Die betrachteten europärischen Länder halten im Wesentlichen ihren Kurs beim Kampf gegen die Wachstumsraten (vgl. Bild 1, Bild 2).

Langzeitprognosen mit und ohne Berücksichtigung des zeitlichen Delays bei der Datenerhebung zeigen Bild 4 und Bild 5.

In Bild 6 ist die Entwicklung der durch COVID-19 verursachten Todeszahlen in den betrachteten Ländern dargestellt. 

Update (23.03.2020)

+ + + Der UN-Generalsekretär António Guterres ruft zum sofortigen Waffenstillstand in allen Konfliktregionen der Erde auf. + + +

Deutschland: Die bundesweite Anstrengung Kontaktvermeidung der letzten zwei Tage zeigt Wirkung bei den Wachstumsraten. Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht. Alle Achtung uns allen!

Die Zahl der COVID-19 Infektionen in Deutschland steigt heute auf 24873 Menschen an. Das sind gegenüber gestern 2660 mehr (vgl. Bild 1). Die Wachstumsrate verringert sich von gestern 0.23233 auf heute 0.21122 signifikant (Bild 2). Damit wird die Verdopplungszeit auf nunmehr 3.28 Tage gestreckt. Das gestern beschlossene drastische Maßnahmenpaket, das ab heute 0:00 Uhr in Deutschland flächendeckend gilt, ist die letzte wirkmächtige Waffe im Kampf gegen die exponentielle Infektionsausbreitung. 

Wie schwierig der tägliche Kampf gegen die Wachstumsraten ist, zeigt Bild 3. Hier sind die Tag-zu-Tag Differenzen dargestellt.

Langzeitprognosen mit und ohne Berücksichtigung der zeitlichen Verzögerung der Datenakquise zeigen Bild 4 und 5.

Die Daten der durch COVID-19 zu beklagenden Todesfälle zeigt Bild 6.

+ + +  Bund und Länder in Deuschland haben sich geeinigt, umfassende Kontaktbeschränkungen zu beschließen. Jede Ansammlung von mehr als zwei Personen wird verboten. Ausgenommen sind Familien und in einem Haushalt lebende Personen. Das gilt für ab sofort und für mindestens zwei Wochen.+ + +

Die bundesweit beschlossenen Maßnahmen im Einzelnen:

  1. Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die sozialen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren
  2. Mindestabstand im öffentlichen Raum von mindestens 1,50m, besser 2m
  3. Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet
  4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Teilnahme an erforderlichen Terminen, indivueller Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben weiter möglich
  5. Gruppen feiernder Menschen - auch im Privaten - sind inakzeptabel
  6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen, nur die Mitnahme von Speisen und Getränken ist gestattet
  7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege werden geschlossen - Ausnahmen gelten nur für medizinisch notwendige Dienste
  8. In allen Betrieben ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen.
  9. Die Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.
Update (22.03.2020)

Die Maßnahmen in Deutschland zeigen erste Wirkung. Dennoch steuert Deutschland derzeit auf die Verhältnisse in Italien zu. Die Zahl der COVID-19 Infektionen steigt heute auf 22213 Menschen (Bild 1). Das sind 2365 mehr als gestern. Damit sinkt die Wachstumsrate erstmals signifikant von gestern 0.2518 auf heute 0.2323 (siehe Bild 2). Somit kann Deutschland die Verdopplungszeit von 2.68 auf 2.98 Tage strecken. Von gestern zu heute erreicht Deutschland im Vergleich zu den anderen betrachteten europäischen Ländern die größte Senkung der Wachstumsrate.

Das reicht jedoch bei weitem noch nicht aus. Deutschlands Wachstumsrate liegt immer noch weit über denen von Spanien, Frankreich und Italien, dem Land, mit der derzeit geringsten Wachstumsrate der hier verglichenen europäischen Länder. Zur Einordnung der Zahlen für Deutschland: Wenn es Deutschland gelingt, die Wachstumsrate auf dem jetzt eingeschlagenen Kurs so weiter zu senken, erreichen wir in 7 Tagen die Wachstumsrate, die Italien heute hat, allerdings bei höheren Infektionszahlen als jene von Italien.

In Italien zeichnet sich trotz einer stetig sinkenden Wachstumsrate von heute 0.15118 ein düsteres Bild. Weil die Inketionszahlen mittlerweile sehr hoch sind (53578), steigt die Zahl der Todesfälle auf heute 4825 Menschen. Das sind 793 Tote mehr als gestern (vgl. Bild 3).

Deshalb fährt Italien jetzt alle nicht lebensnotwendigen Arbeiten herunter. Ein letzter Versuch, die Kontaktzahlen zu reduzieren. Dies ist der einzige noch verbleibende Weg für Italien.

Großbritannien hat heute von allen hier betrachteten Ländern die höchste Wachstumsrate von 0.2353, also knapp höher als Deutschland (0.2323). 

Ein kompletter Shutdown von 3 Wochen ist bei hohen Infektionszahlen das einzige noch wirksame Mittel, die Kontaktzahlen zu senken. 

Update (21.03.2020)

Die COVID-19 Pandemie schreitet mit mathematischer Präzision voran.

In Deutschland steigt die Zahl der Infektionen weiter exponentiell auf heute 19848 Menschen an (vgl. Bild 1). Das sind 4528 mehr als gestern. Die Differenz vorgestern zu gestern betrug noch 2993. Die Wachstumsrate ist mit b=0.2518 gegenüber gestern (b=0.2528) und vorgestern (b=0.2583) nur marginal (in der dritten Nachkommastelle) gesunken. Damit bleibt es bei der Verdopplung der Infektionszahlen in Deutschland innerhalb von (derzeit) 2.68 Tagen. Zum Vergleich: Diese Wachstumsrate hatte Italien vor 17 Tagen (siehe Bild 2) bei einer Infektionszahl von 3089 Personen. Die Situation in Deutschland ist heute demnach problematischer als die in Italien vor 17 Tagen, weil bei vergleichbarer Wachstumsrate eine höhere Zahl infizierter Menschen zur exponentiellen Ausbreitung von COVID-19 beitragen. 

In Italien steigen die Zahlen heute auf 47021 mit COVID-19 infizierte Personen an. Das sind gegenüber gestern 5986 neue Erkrankungen. Die Differenz vorgestern zu gestern betrug 5322 (siehe Bild3). Die Wachstumsraten in Italien sinken zwar weiter stetig (heute b=0.155), doch zeigen die Zahlen, dass dies das weiterhin beschleunigte Anwachsen der Infektionszahlen noch nicht kompensieren kann! Anders formuliert: In Italien ist die pandemische Welle noch immer nicht gebrochen. 

Auch Südkorea ist noch nicht in sicherem Fahrwasser. Die Tag-zu-Tag Differenzen sind zwar im Mittel seit 7 Tagen halbwegs stabil (107, 76, 74, 84, 93, 152, 87), das bedeutet aber lediglich, dass die Infektionszahl derzeit in etwa linear ansteigt, nicht mehr exponentiell.

Die Langzeitprognose (Bild 4) ist daher ein Best Case Szenario. Danach würde sich eine Stabilisierung der Infektionszahlen in der 4. Aprilwoche bei ca. 82600 Erkrankten einstellen. Das ist aber nach Datenlage wenig wahrscheinlich.

Die Langzeitprognose für Deutschland lässt eine Stabilisierung der Infektionszahlen bei ca. 260000 Menschen vermuten. Auch diese Langzeitprognose ist noch nicht belastbar. 

Beide Langzeitprognosen berücksichtigen nicht die zeitliche Verzögerung (Delay) von ca. 5 Tagen vom Erkennen der Infektion über die Diagnose bis hin zur Registrierung der Daten. 

Bild 5 zeigt die Todeszahlen sowie die 5 Tage Prognose dieser Daten für Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien im Vergleich zur Provinz Hubei in China.

Update (20.03.2020)
+ + + Der Freistaat Bayern erlässt als erstes deutsches Bundesland flächendeckend weitreichende Ausgangsbeschränkungen mit Wirkung ab dem 21.03.2020, 0:00 Uhr. + + +

 

In Deutschland steigt die Infektionszahl exponentiell mit quasi unverminderter Wachstumsrate auf 15320 Menschen an, das sind 2993 registrierte Erkankte mehr als gestern. In Italien sind es Stand heute 41035 Infektionen, das sind 5322 mehr als gestern (vgl Bild 1).

Die 5 Tage Prognosen für die Länder Deutschlang, Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien sind als unterbrochene, weiterführende Kurven dargestellt. Spanien hat zwar mit 17963 Infektionen deutlich mehr erkrankte Personen als Deutschland, jedoch sinkt dort im Gegensatz zu Deutschland die Wachstumsrate seit einer Woche signifikant (vgl. Bild 2). Für Spanien ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Heute kann - neben Italien - auch für Deutschland erstmalig eine Langzeitprognose über die nächsten 30 Tage gerechnet werden (siehe Bild 4). Grundlage der Langzeitprognose-Modellrechnung ist die Annahme logistischen Wachstums f(x)=a/(1+exp(-b*x-c)). Ob diese Prognosen belastbar sind, hängt stark davon ab, ob es gelingt, die Wachstumsraten jetzt massiv zu senken.

Ein Vergleich mit den Daten für Südkorea zeigt, dass es dort gelungen ist, die Wachstumsraten der Infektionen frühzeitig massiv zu senken und zu kontrollieren. Die Möglichkeit des frühen und flächendeckenden, konsequenten Handelns hat man in Europa nun nicht mehr, weil das exponentielle Wachstum bereits zu hohe Infektionszahlen erzeugt hat, sodass es in der Folge zu einem beschleunigten Ansteckungsszenario kommt. Südkoreas frühes und beherztes Krisenmanagement erscheint - nach Datenlage bewertet - vorbildlich.

Update (19.03.2020)
Bild 1 zeigt: Exponentiell steigende Infektionsraten für Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien. In der Legende von Bild 1 sind die Infektionszahlen der letzen drei Tage zu sehen sowie die akuellen Fit-Funktionen, die die Vorgänge bestmöglich approximieren. In Italien gibt es erste Anzeichen auf eine Veränderung der Wachstumskinetik, weil die Wachstumsrate kontinuierlich und signifikant sinkt. Das verdeutlicht Bild 2. Zum Vergleich sind die Verläufe in der chinesischen Provinz Hubei und in Südkorea eingetragen. Beide Regionen haben die Pandemie offenbar unter Kontrolle. 

 

Bild 2 zeigt: Italien, Spanien und auch Frankreich sind auf einen guten Weg, die Wachstumsraten zu drücken. Die Wachstumsraten der letzten drei Tage sind in der Legende von Bild 2 zu sehen. Deutschland und Großbritannien gelingt es mit den derzeitigen Strategien noch nicht, die Wachstumsraten zu kontrollieren. 

Eine Langzeit-Prognose für Italien und Deutschland bis zum 21.04.2020 zeigt Bild 3. 

 

Vorträge und Videos für Interessierte 

 

Kleine Bücher über unsere Zukunft, die man gelesen haben sollte:

          

 

Linksammlung zu weiteren Informationen:

 

Linksammlung zu etwas Humor im Umgang mit der COVID-19 Pandemie

 

BILD 1A - ZEITLICHE ENTWICKLUNG DER INFEKTIONSZAHLEN - STAND 13.08.2020

Bild 1a) (Datenquelle: Johns Hopkins University's GitHub ServiceDie Grafik zeigt die täglich aktualisierte Datenlage der COVID-19 Infektion für Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Russland, Brasilien und den USA.

mehr

Jeder kann bei gegebener exponentieller Wachstumsrate schnell die Verdopplungszeit bestimmen, also in wieviel Tagen t sich die Zahl der Infektionen verdoppelt bei einer bestimmten Wachstumsrate: t=ln(2)/b. Dabei bezeichnet ln(2) den natürlichen Logarithmus von 2=0.693147. 

Die 5 Tage Prognose gibt eine Idee des tatsächlichen Ist-Zustands der Lage, weil es im Mittel 5 Tage dauert, bis die Infektion erkannt, diagnostiziert und registriert ist.

 

BILD 1B - ZEITLICHE ENTWICKLUNG DER INFEKTIONSZAHLEN IN RELATION ZU DEN BEVÖLKERUNGSZAHLEN DER LÄNDER - STAND 13.08.2020

Bild 1b) Datenquelle: Johns Hopkins University's GitHub ServiceDie Grafik zeigt die täglich aktualisierte Datenlage der COVID-19 Infektion für Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Russland, Brasilien und den USA in Relation zu den Bevölkerungszahlen.

 

BILD 2 - DYNAMIK DER WACHSTUMSRATEN - STAND 13.08.2020

Bild 2) (Datenquelle: Johns Hopkins University's GitHub ServiceDargestellt ist die zeitliche Entwicklung des Wachstumsparameters b (auch Wachstumsrate genannt) der exponentiellen Fit-Funktionen f(x)=a*exp(b*x) aus Bild 1). Man sieht, dass sich die Wachstumsrate b sehr stark im zeitlichen Verlauf ändert und keinesfalls - wie bei normalem exponentiellen Verhalten - konstant bleibt. Zur Erklärung: Konstant (b=const) würde in dieser Darstellung eine horizontale Linie bedeuten.  Solange die Wachstumsrate größer als Null ist (b>0) steigen die Infektionszahlen exponentiell. Erst bei negativen Wachstumsraten (b<0) ergeben sich sinkende Infektionszahlen. Im Bild 2 wäre das ein Kurzenverlauf der die Grafik am unteren Rand dauerhaft verlässt. 

mehr
Um dargestellten die komlexen Zusammenhänge verständlich zu machen, wird die vertikale Achse logarithmisch gewählt. Das ist üblich, wenn man exponentielle Zusammenhänge aufzeigen möchte, denn dann erscheinen diese als gerade Linien. Zur Erläuterung der vertikalen Achse: Aufgetragen ist die Wachstumsrate im Bereich von 0.01 bis 10 mit jeweils 10 Teilstrichen, also 0.01, 0.02, ,0.03,...,0.1, dann 0.1, 0.2, 0.3,...1,  und dann 1, 2, 3,.., 10. Die physikalische Einheit der hier gezeigten Wachstumsraten ist übrigens 1/Tage. An der Dynamik (=zeitliche Entwicklung) erkennt man einerseits die Komplexität der Wachstumskinetik einer Pandemie als auch, wie gut die Maßnahmen der jeweiligen Regierungen greifen. Kleiner werdende Wachstumsraten bedeuten jedoch immer noch exponentielles Wachstum der Pandemie! Erst bei b=0, würde die Pandemie nicht mehr wachsen! Zu beachten ist weiterhin, dass die Daten wegen des zeitlichen Delays (erkennen, diagnostizieren, registrieren) einen Blick in die Vergangenheit (ca. 5 Tage) darstellen. Man liest zwischen dem 09.02. und dem 24.02. einen geradlinigen Verlauf der Kurven ab. Das bedeutet, dass sich die Wachstumsraten in diesem Zeitintervall exponentiell verändern, genauer gesagt, verringern. Man beachte: nicht das nur das Wachstum selbst ist exponentiell, sondern auch die Änderung der Wachstumsraten - so etwas nennt man double exponential growth (Doppelt-exponentielles Wachstum). Die Verringerung der Wachstumsraten scheint zunächst eine sehr gute Nachtricht zu sein. Dann jedoch erkennt man bei allen Graphenverläufen ein sprunghaften Anstieg der Wachstumsrate. Hier erfolgt erneut ein exponentielles Wachstum der Wachstumsraten, jedoch sehr steilem positiven Antieg. Eine ungehinderte Infektionensausbreitung geschieht quasi "explosiv" in stoßartigen Wellen. Dies ist so eine Welle!

 

Am 22.02. traf es Italien, am 27.02. traf es Spanien, am 01.03. traf es Frankreich und am 02.03. traf es Deutschland. Italien ist Deutschland also 10 Tage voraus, was die Infektionen mit  COVID-19 angeht. Geht man zurück ins Bild 1, so erkennt man dort die Dramatik der Situation noch gar nicht, weil die Infektionstzahlen einfach noch viel zu niedrig waren. Das änderte sich in Italien schlagartig von einer Nacht zur nächsten. Die anderen Länder folgen.

Die Regierungen durch verschiedene Maßnahmen die Lage unter Kontrolle zu bringen. Seit dem 01.03. lässt sich wieder ein - mehr oder weniger geordneter - Rückgang der Wachstumsraten feststellen. Je steiler diese Graphen der verschiedenen Länder nach unten zeigen, desto besser gelingt es, die Infektionskurve zu verbreitern, also das Anwachsen der Fallzahlen zu verlangsamen, um somit die - mit Sicherheit auftretende - Spitzenbelastung in den Gesundheitssystemen möglichst flach zu halten (aber dafür breit, sprich lange anhaltend).

 

 

BILD 3 - TAG-ZU-TAG DIFFERENZEN - STAND 13.08.2020

Bild 3) (Datenquelle: Johns Hopkins University's GitHub ServiceDargestellt sind die Tag-zu-Tag Differenzen der gemeldeten Infektionszahlen für Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Großbrittanien, Schweden, Russland, Brasilien und den USA. Zur Erklärung: Nur wenn die Differenzen dauerhaft null sind, ist das exponentielle Wachstum gestoppt.

 

BILD 4 - ENTWICKLUNG DER REGISTRIERTEN TODESFALLZAHLEN DURCH COVID-19 - STAND 13.08.2020

Bild 4) (Datenquelle: Johns Hopkins University's GitHub ServiceDie Grafik zeigt die Todeszahlen für Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Russland, Brasilien und den USA im Vergleich.

 

BILD 5 - ENTWICKLUNG DER REGISTRIERTEN TODESFALLZAHLEN BEZOGEN AUF DIE BEVÖLKERUNGSZAHL DURCH COVID-19 - STAND 13.08.2020

Bild 5) (Datenquelle: Johns Hopkins University's GitHub ServiceDie Grafik zeigt die relativen Todeszahlen bozogen auf die Bevölkerungszahl für Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Russland, Brasilien und den USA im Vergleich.

 

MAßNAHMEN, DIE UNS ALLE SCHÜTZEN

^

 

PERSÖNLICHE EINSCHÄTZUNG

(Stand 13.08.2020)

Die Tag-zu-Tag Differenzen in Deutschland nehmen zu. Das Problem ist nicht die Absolutzahl von 1319, sondern dass die Ausbruchsereignisse nun in der Fläche stattfinden und nich auf wenig Hotspots begrenzt sind. Schon vor Monaten haben Experten vor diesem Szenario gewarnt. Wir haben es selbst in der Hand, das Virus durch Disziplin im Täglichen einzudämmen. Die Bekämpfung der Pandemie ist und bleibt ein Langstreckenlauf.

^

(Stand 10.08.2020)

Die COVID-19 Pandemie entwickelt sich global zu einer schweren Krise, weil es nicht gelingt und/oder der politische Wille fehlt, die weitere Ausbreitung des Erregers durch geeignete Schutzmaßnahmen verhindern.

^

(Stand 13.07.2020)

Während Deutschland weiterhin die Pandemie kontolliert wird die Lage in Brasilien, den USA und Indien immer dramatischer. Man muss hin und wieder daran erinnern, dass wir - global gesehen - erst am Anfang dieser Pandemie stehen. Die massiven Herausforderungen kommen erst noch. Das Virus wird uns zwingen, viel, viel kleinere und Gesellschaftsstrukturen zu entwickeln. Die überwiegende Mehrheit der Wissenschaft mahnt schon lange zu einem radikalen Umdenken. Mega-Ballungsräume und die globale Industrialisierung sind keine resilienten Strukturen.

^

(Stand 10.07.2020)

Deutschland kontrolliert weiterhin die COVID-19 Pandemie souverän. Die Menschen verhalten sich solidarisch und diszipliniert. Es gibt eine Warn-App, die gut angenommen wird. 

Aus Großbritannien kommen Berichte über volle Pubs, in denen Mund-Nasenschutz keine Rolle spielt - und das, obwohl Großbritannien von den hier betrachteten Ländern - bezogen auf die Bevölkerungszahl - die höchsten Todeszahlen verzeichnet. Was lässt Menschen kollektiv so unvernünftig und unsolidarisch handeln?

In Serbien gehen die Menschen auf die Straße, um gegen die Einschränkungen zu protestieren. Abstandsgebote werden ignoriert.

Der brasilianische Präsident Bolsonaro ist an COVID-19 erkrankt, macht aber weiter mit seiner Politik des Herunterspielens der Pandemie. 

In Israel wütet eine zweite COVID-19 Welle.

Der Großraum Melbourne in Australien muss in den zweiten Lockdown.

Kaum Zahlen und Berichte aus unserem Nachbarkontinent Afrika. 

Die Gesamtsituation bewertend lässt sich eigentlich nur feststellen, dass der Mensch als Gesamtpopulation im Wesentlichen unfähig ist, auf strukturelle Veränderungen (egal, ob hausgemacht oder nicht) angemessen zu reagieren. Dieses Muster zeigt sich auch im Umgang mit weiteren Krisen, die gerade parallel ablaufen, wie der Klimawandel, der massive Artenschwund, die Überbevölkerung, der massive Recourenabbau, die globale Umweltverschmutzung. Weitere Krisen stehen in der Warteschleife, wie zum Beispiel der Umgang mit den Thema Neutralisierung radioaktiver Materialien. Alles zusammen betrachtet verhalten wir uns nicht gerade klug im Sinne unseres evolutionären Grundanliegens - Überleben.

Sind die Strukturen, die wir uns selbst geschaffen haben zu groß und zu komplex um in mit ihnen resillient zu leben? Wie könnte es anders gehen?

^

(Stand 05.07.2020)

Die Lage in Deutschland bleibt stabil und unter Kontrolle. Indien verzeichnet sehr hohe Tag-zu-Tag Zuwächse.

^

(Stand 02.07.2020)

In den USA werden den 3. Tag in Folge Höchstzahlen der Tag-zu-Tag Zuwächse an Infektionen registriert. Gerade in den Südstaaten ist das Virus nun angekommen. Ich mache mir große Sorgen, um den Weiterbestand demokratischer Strukturen in diesem Land. In vier Monaten soll es Präsidentschaftswahlen geben. Ich halte es für denkbar, dass die derzeitige Administration gerade deshalb alles tut, um die Situation zu eskalieren. Widersinnig? Vielleicht. Aber wäre Chaos im Land nicht ein vortrefflicher Grund, die Wahlen gar nicht erst stattfinden zu lassen? 

^

(Stand 29.06.2020)

Die Situation in Deutschland bleibt im Wesentlichen stabil. Auch in den anderen europäischen Ländern stabilisieren sich die Neuzuwächse, wenn auch auf unterschiedlichem Niveau. 

Hingegen zeigen die Daten aus den USA und aus Brasilien ein desaströses Bild. Aus Indien kommen auch alarmierende Zahlen, 548318 Infizierte und 16.475 Tote durch COVID-19. Wie sich die Lage in Afrika gestaltet, lässt sich nur grob schätzen, weil es in vielen Ländern kaum institutionelle Strukturen gibt, die entsprechende Zählungen durchführen. Experten gehen deshalb von einem mehr oder weniger unkontrolliertem Durchlaufen der Pandemie aus, New York Times Artikel vom 17.05.2020.

^

(Stand 28.06.2020)

Deutschland hat die Situation nach wie vor unter Kontrolle. Das ist erfreulich. Es zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen in unserem Land solidarisch handeln können, indem sie die Ausbreitung des Virus durch entsprechendes Verhalten verhindern. 

In den USA und in Brasilien erleben wir eine Katastrophe - in Zeitlupe möchte man meinen. Wie lange können Gesellschaften solchen Beanspruchungen trotzen? Ich bin kein Soziologe, sondern Physiker. Aber ich erinnere mich noch sehr gut an die Ereignisse 1988/89 in der DDR. Damals erhofften immer mehr Menschen eine gesellschaftliche Wende. Nur wenige glaubten tatsächlich daran - in Ost und West. Und noch weniger Menschen hatten den Mut, auf die Straße zu gehen und den Einschüchterungsversuchen des Regimes Paroli zu bieten - oft unter extremen persönlichen Opfern, die bis heute nachwirken. Sicherlich sind gesellschaftliche Krisen spezifisch und nur bedingt untereinander vergleichbar. Dennoch ist ihnen auch einiges gemein, z.B. dass manche die Zeichen der Zeit einfach nicht erkennen, ja leugnen. Zum anderen, dass in Ideologie erstarrte Machtstrukturen sehr plötzlich - eruptiv - in sich zusammenfallen können, wenn kritische Punkte überschritten werden. Was diese kritischen Punkte sind, ist im Geschehen selbst oft nicht ganz klar zu benennen. Sicherlich ist aber die Ignoranz gegenüber der eigenen Bevölkerung ein solcher.

^

(Stand 27.06.2020)

Nach ca. einem halben Jahr COVID-19 Pandemie sind die weltweiten Zahlen so aussagekräftig, dass man seriös eine Letalität angeben kann. Letalität=Anzahl der Toten durch das Virus im Verhältnis zur Anzahl der Infektionen. Die liegt - global - derzeit bei ca. 0.05, also bei ca. 5% Prozent. Das entspricht von der Größenordnung in etwa der Pandemie der sogenannten "Spanischen Grippe" von 1918, die ja ihren Ursprung bekanntlich nicht in Spanien, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach im Fort Riley in Kansas, USA hatte. Da die Datenlage für die Spanische Grippe sehr lückenhaft ist, schwanken die Zahlen zwischen 3% und max. 10% Letalität.

Allerdings muss man bei der Letalität grundsätzlich die Dauer von der Infektion bis zum Tod berücksichtigen. Diese Zeit beträgt heute nach vorsichtiger Schätzung im Mittel 4 Wochen.

Im Bericht der WHO-China Joint Mission on Coronavirus Disease 2019“ wird berichtet, dass milde Fälle im Mittel (Median) einen Krankheitsverlauf von zwei Wochen haben und schwere von 3–6 Wochen.

Legt man die globalen Infektionszahlen von vor 4 Wochen zugrunde, (ca. 5.6 Mio Infizierte) und setzt sie mit den heutigen Todeszahlen ins Verhältnis (und berücksichtigt somit die zeitliche Verzögerung), so ergibt sich eine korrigierte globale Letalität für das SARS-CoV-2 Virus von von ca. 0.088, also von 8,8%. Mit anderen Worten, wir befinden uns mit der Gefährlichkeit der COVID-19 Pandemie im oberen Bereich dessen, was wir über die Spanische Grippe wissen.

Dies sind natürlich akademische Zahlenspiele für all jene, die einen lieben Menschen durch COVID-19 verlieren. Das sollte man nie vergessen! Jede(r) Tote ist ein persönlicher Verlust für andere, mit weitreichenden Folgen. Deshalb Maske tragen um andere und sich zu schützen. Das ist ein Stück Solidarität, das fast jeder und jede beitragen kann.

^

(Stand 24.06.2020)

Deutschland muss aufpassen, dass es seine Kontrolle über die Pandemie nicht verliert. Der 14-Tage Trend zeigt einen Anstieg (ca. 43 Neuinfizierte pro Tag). Konsequentes Handeln ist in den neuen Hotspots angezeigt.

In den USA steigen die Zahlen weiter massiv an. Auch der 14-Tage Trend zeigt steil nach oben (durchschnittlich 953 Neuinfizierte pro Tag). Keine Naturkatastrophe, sondern eine politische Katastrophe. Ähnliches gilt für Brasilien mit dem 14-Tage Trend von durchschnittlich 273 Neuinfizierten pro Tag.

^

(Stand 21.06.2020)

Die Zahlen für Deutschland bleiben derzeit im Wesentlichen auf niedrigem Niveau. Der zweite signifikante Peak vorgestern bleibt mit 1213 Neuinfektionen noch im kontrollierbaren Bereich. Allerdings sollte das die Ausnahme bleiben.

In Brasilien und in den USA nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Diese Länder sind weit davon entfernt, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen.

In Schweden sieht es - bezogen auf die Bevölkerungszahl - auch nicht besonders gut aus.  

Großbritannien muss sehr viele Tote beklagen - bezogen auf die Bevölkerungszahl. Ich hoffe inständig, dass sich dieses Land noch einmal besinnt und in der EU bleibt.

^

(Stand 16.06.2020)

Heute startet die Corona-Warn App in Deutschland. Ich bin zuversichtlich, dass viele Menschen diese nutzen werden. 

^

(Stand 15.06.2020)

Das Auf und Ab der Neuinfektionen in Deutschland auf relativ niedrigem Niveau hält an. Heute werden die Einreisebeschränkungen in den meisten EU-Staaten aufgehoben. Man wird sehen, wie sich das auf die Zahlen auswirkt.

In Atlanta, USA hat es wieder einen Mord an einem Afroamerikaner gegeben. Immer mehr Menschen gehen auf die Straße. Wir erleben die größten Proteste in den USA seit Martin Luther King.

^

(Stand 13.06.2020)

Ein bisschen ist es wie ein Spiel mit dem Feuer. Wir gehen aus dem Lockdown und schauen, was passiert. Die Zahlen der Neuinfektionen in Deutschland bleiben derzeit weit unter 1000. Dennoch müssen wir achtsam bleiben und die Lage genau im Blick behalten. Das Ende des Lockdowns tut den Menschen gut, dem Klima weniger. Der Stadtverkehr ist wieder in vollem Gange. Wie schade, es wäre eine Chance gewesen, endlich eine echte Verkehrswende einzuleiten. Beim nächsten Ereignis dieser Art werden wir weniger Handlungsspielraum haben, das ist sicher.

^

(Stand 10.06.2020)

In Deutschland steigen die Infektionszahlen den dritten Tag in Folge, bleiben aber unter dem Wert 400. Deutschland hat die Situation unter Kontrolle.

^

(Stand 05.06.2020) 

In Deutschland und in den europäischen Ländern mit evidenzbasiert handelnden Regierungen werden milliardenschwere Konjukturprogramme beschlossen, um die Folgen des Lockdowns abzufedern. 

Die Entwicklungen in Brasilien kann man nicht anders als katastrophal bezeichnen. Die Folgen des destaströsen Krisenmanagements von Regierungschef Bolzonaro und seiner Regierung werden uns alle treffen, denn der Tropenwald Brasiliens stirbt und damit unser aller grüne Lunge.

^

(Stand 02.06.2020)

Deutschland scheint die Pandemie gut unter Kontrole zu haben. Die Tag-zu-Tag Differenzen sinken den dritten Tag in Folge.

Katastrophal kann man dagegen die Entwicklungen in den USA und in Brasilien bezeichnen. Diese Länder werden von ihren Regierungen in eine strukturell unsichere Zukunft gesteuert. 

^

(Stand 01.06.2020)

In den USA gibt es mittlerweile in mehr als 40 Städten Aufstände und Proteste. Ganze Viertel stehen in Flammen. Die Nationalgarde hat den größten Einsatz seit Bestehen. Sehen wir hier das Ende der Vereinigten Staaten von Amerika? So weit würde ich (noch) nicht gehen. Aber ich schätze die Lage als äußerst Fragil ein.  

^

(Stand 30.05.2020)

Die Tag-zu-Tag Differenzen in Deutschland steigen wieder. Ist das die zweite Welle? Vielleicht. 

Ich mache mir Sorgen um die Situation in den USA. Ist der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt? Ich rechne schon seit Wochen mit Unruhen in dem Land. Man wird sehen wie sich das entwickelt. Auf jeden Fall wird die Situation in den USA eine harte Probe für die Demokratien in der westlichen Welt. Ohne Solidarität in Europa, werden wir die Krisen der Zukunft nicht bestehen.

^

(Stand 29.05.2020)

In Deutschland beobachten wir seit einer Woche ein Auf und Ab der Tag-zu-Tag Differenzen auf relativ niedrigem Niveau. Das klingt erst einmal beruhigend. In der Nichtlinearen Dynamik würde man eine solche Entwicklung möglicherweise als Intermittenz deuten, also eine zeitlich begrenzte, scheinbar regulär verlaufende Dynamik zwischen zwei divergierenden oder chaotischen Verhaltensweisen. Für mich fühlt es sich tatsächlich ein bisschen so an - eine trügerische Ruhe inmitten eines Sturms. Alles wartet auf die zweite Welle. 

Man kann die Daten auch als alternierendes Abklingverhalten deuten. Dann hätten wir die Krise im Wesentlichen hinter uns.

Jedoch ist mit flächendeckend niedrigen Fallzahlen einer exponentiellen Dynamik kein Frieden zu schließen. Es bleibt eine exponentielle Dynamik. Daher ist es richtig und geboten, weiter diszipliniert und vorsichtig zu sein. Das ist unser neuer Alltag.

^

(Stand 26.05.2020)

Es stimmt mich hoffnungsvoll, dass die Tag-zu-Tag Differenzen wieder signifikant sinken - insbesondere nach dem Peak vor einer Woche, welcher wohl auf die ersten Lockerungen am 20.04. zurückgeht. Es scheint, als hätte Deutschland die Kontrolle über die Dynamik des Ausbreitungsgeschehens des COVID-19 Virus erlangt. Das wäre ein Verdienst aller vernünftigen Bürger dieses Landes.

^

(Stand 23.05.2020)

Nach dem Peak ist vor dem Peak. Heute steigen die Tag-zu-Tag Differenzen wieder moderat an. Das war zu erwarten. Systeme mit zeitlicher Verzögerung sind sehr tückisch, was die Reaktion auf deren Dynamik angeht. Wir sind es nicht gewohnt mit zeitlichem Delay umzugehen. Sehr schwierig für Entscheidungsträger.

Ein Beispiel: Man stelle sich eine Unterhaltung vor, bei dem die/der Eine immer auf die vorletzte Frage der/des Anderen reagiert. Probieren Sie es mal mit guten Bekannten und Freunden aus. Sie werden sehen, dass die Kommunikation sehr schnell holperig wird. Probieren Sie es mal mit Menschen, die Sie nicht kennen. Genau, die werden Sie für verrückt halten und Sie sehr wahrscheinlich bald ignorieren. Der Fairness halber sollten Sie das Experiment am Ende auflösen.

^

(Stand 21.05.2020)

Zu dem beobachteten Peak in den Tag-zu-Tag Differenzen:

Die Frage ist, ob es der Peak der ersten Lockerungen ist (vom 20.04.2020) oder der Peak, der die Lockerungen der letzten Woche darstellt? Das ist aus den Daten schwer erkennbar.

In der Nichtlinearen Dynamik kennt man sogenannte adaptive retardierte Systeme. Das sind Systeme, die die Dauer ihres zeitlichen Verzugs (Retardierung) anpassen (adaptieren) und zwar abhängig von der momentanen Dynamik. Es gibt Hinweise dafür, dass die Pandemieentwicklung in Deutschland ein solches System ist. Die Verlangsamung der Ausbreitungsdynamik führt zu längeren intrinsischen Zeitskalen, wie z.B. der Verdopplungszeit, aber auch zu längeren Reaktionszeiten des Systems.

Wenn wir es in Deutschland mit einem solchen System zu tun haben, dann bildet der jetzt beobachtete Peak die Lockerungen vom 20.04.2020 ab. Das würde zweierlei bedeuten:

1.) die Retardierung der Dynamik hat in den letzten 6 Wochen zugenommen.

2.) Wir müssen weitere Peaks erwarten.

Beide Nachrichten sind nicht gerade positiv.

^

(Stand 19.05.2020)

Deutschland kann heute die bislang niedrigsten Tag-zu-Tag Zuwächse verzeichnen, nämlich 182 neuinfizierte Menschen. Es sieht so aus, als hätten wir durch die Einführung der allgemeinen Maskenpflicht in Geschäften, Ämtern und öffentlichen Verkehrsmitteln den entscheidenen Schritt in der Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen SARS-CoV2 Virus vollzogen. Die etwa wöchentliche Periodizität in den Daten der Zuwachszahlen für Deutschland ist nicht mehr ausgeprägt. Man kann daraus schließen, dass wir derzeit in eine neue Dynamik übergehen, eine, bei der es wieder möglich wird, jede Infektionskette lückenlos nachzuvollziehen, also Phase I der Pandemie.

^

(Stand 17.05.2020)

Die neue Studie des ifo-Instituts (ifo) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), erschienen am 12.05.2020: Das gemeinsame Interesse von Gesundheit und Wirtschaft: Eine Szenarienrechnung zur Eindämmung der Corona- Pandemie ist eine interessante Studie, die man lesen sollte. 

^

(Stand 15.05.2020)

Die Tag-zu-Tag Zuwächse in Deutschland sinken heute auf den niedrigsten Wert seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie. Das stimmt mich hoffnungsvoll. 

^

(Stand 14.05.2020)

Jetzt werden nach und nach die innereuropäischen Grenzen geöffnet. So sehr ich das vom europäischen Gedanken her auch begrüße, bin ich doch skeptisch, ob das nicht alles etwas zu schnell passiert. Ein Rückfall würde uns in unserem gesamtgesellschaftlichen Bemühen um Wochen zurückwerfen.

^

(Stand 13.05.2020)

Die Datenlage für Deutschland lässt eigentlich hoffen, dass wir es schaffen, in Phase I der Pandemie zurückzukehren. Zur Erinnerung: Phase I war die Situation, in der es den Gesundheitsämtern gelingt, jede Infektionskette lückenlos nachzuverfolgen. Es gibt aber auch Stimmen, die uns erklären, warum wir uns durch die jetzt beschlossenen Lockerungen von dieser Phase I wieder entfernen. Ich tendiere - wie die Kanzlerin - tatsächlich auch dazu, die Lockerungen zu diesem Zeitpunkt als verfrüht zu bewerten. Zwei bis drei Wochen später, wären wir auf der sicheren Seite. Das erklärt und begründet die Physikerin Vera Priesemann vom Max Planck Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen. Wir werden sehen, ob die Maskenpflicht und die Disziplin der Bürger uns dennoch auf die sichere Seite bringt, nämlich dauerhaft weit unter 1000 täglichen Neuinfektionen zu bleiben. 

^

(Stand 10.05.2020)

Wir in Europa verpassen gerade die Chance, etwas wirkliches Großes zu entwickeln, nämlich eine solidarische Nachhaltigkeitsgesellschaft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die jetzt beschlossenen flächendeckenden Öffnungen genau zu dem führen werden, was die Epidemiologen so sehr befürchten, nämlich eine zweite Welle. Inzwischen wird sich das Virus verändert haben und am Beispiel der Spanischen Grippe 1918 kann man studieren, wie verheerend eine Pandemie unter veränderten Bedingungen werden kann, wenn man nicht konsequent handelt. In gewisser Weise empfinde ich COVID-19 sogar noch gefährlicher als Influenza Subtyp A/H1N1 - nicht wegen der Todesraten - sondern wegen der langen Inkubationszeit und den zum Teil symptomlosen Verläufen. Dies verdeckt die Gefährlichkeit erheblich und fördert die Sorglosigkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Man wird sehen, wie sich das weiter entwickelt. Ich schätze, dass wir in 3 bis 6 Wochen wieder einen Lockdown haben. Genau diese Situation gilt es eigentlich zu verhindern. 

^

(Stand 05.05.2020)

Welch schönes Datum. Gut ist auch die Datenlage für Deutschland. Seit 5 Tagen schaffen wir es, die Tag-zu-Tag Zuwächse zu senken. Man wird sehen, ob wir das halten können, bei weiteren Lockerungen, die jetzt in Kraft treten.

Auch Spanien sieht langsam Licht am Ende des Tunnels. Trotz sehr hoher Infektionszahlen kann Spanien die Neuzuwächse senken. Auch Italien beschreitet diesen Weg. 

Großbritannien und die USA verzeichnen ebenfalls sinkende Zuwächse- den dritten Tag in Folge. Immerhin.

^

(Stand 03.05.2020)

Ein ganzes Land wünscht sich wieder die Normalität zurück. Das ist auf den Straßen regelrecht spürbar. Aber was würde das bedeuten? Es würde die Rückkehr zum Wirtschaftswachstum um jeden Preis bedeuten, oder prägnanter formuliert es würde bedeuten, den Klimawandel weiter zu befeuern. Ein fataler Irrglaube, dass wir uns dies tätsächlich zurückwünschen, denn ein "Weiter so" zerstört mit Sicherheit unsere Lebensgrundlage auf diesem Planeten. Wir alle müssen das System der Zerstörung stoppen und durch ein nachhaltiges Wirtschaften ersetzen. Wir können das, indem wir unseren Konsum drastisch zügeln. Wir können das, indem wir in ein faires, solidarisches Wirtschaften übergehen, mit Werten, die sich am Gemeinwohl orientieren, die eine echte Wertschöpfung wiederspiegeln. Ein Wirtschaften, das die gesamte Wertschöpfungskette beinhaltet, nämlich auch den Ressourcenverbrauch und die Entsorgung. Was ist eigentlich so schlimm daran, dass wir das nicht wagen? Wenn wir zu träge sind für diesen Wandel, dann sollten wir uns vielleicht mal fragen, wer oder was uns so träge werden lässt, dass wir uns nicht mehr um unsere ureigenen Angelegenheiten kümmern?

 ^

(Stand 02.05.2020)

Die Daten für Deutschland lassen vermuten, dass wir die Kontrolle über das Ausbreitungsgeschehen der COVID-19 Pandemie in unserem Land erlangt haben. In den Daten finden sich bislang keine signifikanten Auswirkungen der am 20.04. beschlossenen Lockerungen wieder. Daher wird nun über weitere Lockerungen der Kontaktbeschränkungen nachgedacht. Die Gefahr einer zweiten Welle wird von den Experten immer wieder benannt. Warum ist eine zweite Welle denn so viel gefährlicher?  

Zu Anfang der Pandemie gab es nur wenige Ausbreitungsherde in Deutschland, Stockdorf (Webasto, Oberbayern), Heinsberg (NRW), Tirschenreuth (Oberpfalz) und Pfedelbach (Hohenlohekreis). Heute ist die Situation eine völlig andere, denn das Virus ist flächendeckend in der Gesellschaft angekommen. Würde man jetzt zu schnell die Kontaktbeschränkungen aufheben, dann hätte man es mit sehr vielen Ausbreitungsherden gleichzeitig zu tun. Das wäre kaum kontrollierbar.

^

(Stand 01.05.2020)

Die Datenlage für Deutschland lässt hoffen. Wir gewöhnen uns an die Kontaktbeschränkungen, an den Mund-Nasen-Schutz und finden in einen neuen Alltag zurück. Weltweit haben die Emissionen signifikant nachgelassen, weil große Teile der Wirtschaft still stehen.

Wenn es noch eines Beweises für den menschlichen Einfluss auf die Verschmutzung der Erdatmosphäre bedurft hätte, diese Krise zeigt es deutlich.

Die Emissionen während des globalen Shutdowns der Wirtschaft gehen massiv zurück. Hier der Link zur Europäischen Raumfahrt Agentur ESA mit animierten Satellitendaten, auch für Ostasien.

^

(Stand 29.04.2020)

Zitat: [...] Die weltweiten Krisen in Umwelt und Gesellschaft sind kein Zufall. Sie offenbaren, wie wir mit uns und dem Planeten umgehen, auf dem wir leben. Wenn wir diese Krisen meistern wollen, müssen wir uns die Regeln bewusst machen, nach denen wir unser Wirtschaftssystem aufgebaut haben. Erst wenn wir sie erkennen, können wir sie auch verändern - und unsere Freiheit zurückgewinnen. [...]

(Maja Göpel, Unsere Welt neu denken - Eine Einladung)

^

(Stand 27.04.2020)

Ich habe in den Tagesthemen von gestern Abend ein Interview mit dem VW-Konzernchef Dr. Herbert Diess gehört. VW fährt die Produktion wieder hoch, Audi und Daimler ebenfalls. Die Konzernspitzen fordern staatliche Fördergelder um Kaufanreize zu schaffen. Bei allem Verständnis für die vielen Arbeitsplätze der Angestellten in den weitverzweigten Lieferketten der Automobilindustrie, hier wird gerade die historische Chance verspielt, unsere Wirtschaft zu erneuern und resilient zu machen gegen zukünftige Umwägbarkeiten.

Das wäre jetzt dringend geboten. Experten mahnen schon seit Jahren, zum Beispiel der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen WBGU. Stattdessen sollen die Bürger wieder die alten Modelle Diesel und Benziner kaufen. So viel lächelnde Inkompetenz hätte ich in einem Großkonzern wie VW nicht vermutet. Sicherlich baut man so einen Konzern nicht in einem Jahr um. Aber die wollen auch gar nicht. Die denken in Renditen und nicht in Richtung Nachhaltigkeit und Nullwachstumsgesellschaft. 

Wie lange wollen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen?

 ^

(Stand 26.04.2020)

Die Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Deutschland hat noch keine sichtbaren Auswirkungen auf die Daten. Das kann am zeitlichen Delay der Datenerhebung liegen.

^ 

(Stand 25.04.2020)

Aus aktuellem Anlass möchte ich heute noch einmal meine Gedanken für ein resilienteres Gesellschaftsmodell zur Diskussion stellen:

Wenn man die weltweite Entwicklung der Pandemie COVID-19 beurteilt, wird klar, dass das erst der Anfang einer massiven global-gesellschaftlichen Umwälzung ist. Ich sehe darin nicht nur Bedrohungen, sondern vor allem Chancen: 

Diese Liste beginnt gerade erst, ist zugegebenermaßen sehr unvollständig und wird ständig erweitert:

Konkrete Vorschläge sind herzlich willkommen.

^

(Stand 24.04.2020)

Derzeit hat kein Land mehr Tote zu beklagen als die USA. Allein in New York sind fast 17000 Menschen offiziell durch COVID-19 gestorben. Insgesamt haben die USA Stand heute fast 50000 Tote durch COVID-19. Sollte uns das Sorgen machen? Ein Blick in die Statistik: 2019 sind in den USA ca. 2.722 Mio Menschen gestorben. 50000 Menschen entsprächen einem Anteil von 1.83 % an allen Verstorbenen eines Jahres (des Vorjahres). Das klingt nach nicht so viel. Extrapoliert auf's ganze Jahr -  mit der sehr konservativen Annahme dass in jedem Quartal 50000 Menschen an COVID-19 sterben werden - wären das 5.5% aller Verstorbenen. Ich finde das schon ziemlich hoch für eine einzelne Todesursache. Zur Einordnung der Zahlen: 2018 wurden in den USA ca. 55000 Menschen durch Schusswaffen verletzt oder starben an den Folgen von Schusswaffengebrauch. 

^

(Stand 23.04.2020)

Ich habe ein interessantes Videogespräch zwischen Prof. Johan Rockström, Direktor des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und Greta Thunberg in die Linksammlung gestellt.  

^

(Stand 22.04.2020)

Die Entwicklungen in den USA kann man nur als desaströs bezeichnen. Wie schon oft bemerkt, stehen wir am Anfang der Pandemie. Mir fehlt daher ein bisschen die Fantasie, wie die USA diese Entwicklungen händeln wollen, ohne eine substantielle Transformation durchzumachen. 

^

(Stand 21.04.2020)

Tag 2 der Lockerungen der Kontaktbeschränkungen. Der kleine Einzelhandel ist wieder geöffnet. Man wird das sicher in den Daten der nächsten Tage sehen und erst dann beurteilen können - ein Experiment. 

^

(Stand 19.04.2020)

Einer meiner Kollegen machte mich gestern darauf aufmerksam, dass heute wohl der vorläufig letzte Tag sein wird, an dem wir eine verkehrs- und besucherfreie Innenstadt von Hamburg erleben können. Viele Menschen, die ich in den letzten Tagen gesprochen habe, auch in anderen Städten und Ländern haben ähnliche Gedanken und fast scheint es, dass dabei etwas Melancholie mitschwingt. Nicht wenige empfanden die Entschleunigung der letzten Wochen als wohltuend - trotz aller Einschränkungen und trotz aller Schwierigkeiten, den Alltag neu zu organisieren. Es liegt an uns, diese Erfahrung zu bewerten und daraus neue Regeln des Zusammenlebens abzuleiten. Jetzt ist jedenfalls der richtige Zeitpunkt dafür.

^

(Stand 18.04.2020)

Ich bin sehr gespannt, wie sich die Datenlage für Deutschland nun mit den beschlossenen Regeländerungen darstellen wird.

^

(Stand 15.04.2020)

Die Zahlen in Frankreich sind wirklich schräg. Kein anderes europäisches Land zeigt eine solch seltsame Datenlage.

Die derzeit amtierende US-Administration macht das Vorhersehbare. Sie wälzt die Verantwortung bei anderen ab. Diesmal ist es die WHO. Mal schauen, wer es morgen ist. 

^

(Stand 14.04.2020)

Ich bin gespannt, wie die Regierungen der einzelnen Bundesländer die Stellungnahme der Leopoldina interpretieren und umsetzen. Die Vorgaben und vor allem die Reihenfolge sind sehr klar formuliert.

^

(Stand 13.04.2020)

Nachtrag: Weil es für uns alle so wichtig ist zu wissen, wie es weitergehen kann, an dieser Stelle noch einmal die Bitte, sich 10-20 Minuten Zeit zu nehmen und die Dritte Stellungnahme der Leopolina zu lesen. Sie stellt - wie ich finde - eine fundierte und ausgewogene Handlungsanweisung für Mandatsträger und Bürger dar, auch wenn ich mir in Richtung Nachhaltigkeit  noch mehr Deutlichkeit gewünscht hätte. 

Die Daten der vergangenen 4 Wochen zeigen, dass die westeuropäischen Länder und auch die USA völlig von dem Ausmaß und der Wirkung der COVID-19 Pandemie überrascht wurden, obwohl das Expertenwissen darüber seit langer Zeit bekannt war. In den letzten Wochen haben die Regierungen und die Menschen - mehr oder weniger gut - gelernt, mit der Situation umzugehen. Die hastig eingeleiteten Maßnahmen zeigen jedenfalls Wirkung. Dennoch muss man sich klar machen, dass dies erst der Anfang der Herausforderung ist. Bislang wird in den betrachteten Ländern im Wesentlichen "nur" gegen die exponentielle Ausbreitung des Virus gekämpft, um die Gesundheitssysteme nicht zu überlasten. In Italien sind derzeit nur etwa 0.26% aller Menschen infiziert, in den USA sind ca. 0.17%, in Deutschland 0.15%. Herdenimmunität liegt bei etwa 2/3 aller Menschen, also ca. 60-70%. Eine nachhaltige Eindämmung der Pandemie kann es sehr wahrscheinlich nur mit geeigneten Impfstoffen für alle Menschen geben. 

Noch haben wir keine Ahnung, was die Pandemie in den vielen afrikanischen Staaten auslösen wird. Auch Indien, China und Russland sind große Unbekannte, ebenso wie Brasilien. 

Klar ist, es wird eines massiven Umbaus der Weltgemeinschaft bedürfen, um mit den Folgen der Pandemie umzugehen. 

Die im Wesentlichen auf die Vernetzung globaler Warenströme ausgerichtete Weltgemeinschaft benötigt eine völlig neue Form des Zusammenhalts. Das kann nur gelingen, wenn man vom Prinzip des ökonomischen Wachstums wechselt auf das Prinzip des ökologischen Ausgleichs. 

Die gute Nachricht ist, wir wissen, wie das umzusetzen ist. Wir müssen es nur tun.

^

(Stand 12.04.2020)

Die Datenlage aller betrachteten europäischen Länder ist - den Umständen und den länderspezifischen Eigenheiten entsprechend - hoffnungsvoll. Von daher hier der Osterspaziergang von Johann Wolfgang von Goethe auf Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch:

 

Outside of the Gate

From the ice they are freed, the stream and brook,
by the Spring's enlivening, lovely look;
the valley's green with joys of hope;
the Winter old and weak ascends back
to the rugged mountain slope.
From there, as he flees, he downward sends
an impotent shower of icy hail
streaking over the verdant vale.
Ah! but the sun will suffer no white,
growth and formation stir everywhere,
twould fain with colours make all things bright,
though in the landscape are no blossoms fair.
Instead it takes gay-decked humanity.
Now turn around and from this height,
looking backward, townward see.
Forth from the cave-like, gloomy gate
crowds a motley and swarming array.
Everyone suns himself gladly today.
The Risen Lord they celebrate,
for they themselves have now arisen
from lowly houses' mustiness,
from handicraft's and factory's prison,
from the roof and gables that oppress,
from the bystreets' crushing narrowness,
from the churches' venerable night,
they are all brought out into light.
See, only see, how quickly the masses
scatter through gardens and fields remote;
how down and across the river passes
so many a merry pleasure-boat.
And over-laden, almost sinking,
the last full wherry moves away.
From yonder hill's far pathways blinking,
flash to us colours of garments gay.
Hark! Sounds of village joy arise;
Here is the people's paradise,
contented, great and small shout joyfully:
"Here I am Man, here dare it to be!"

 

* * *

 

Les torrens et les ruisseaux s’affranchissent de leur glace, au regard doux et vivifiant du printems ; une heureuse espérance verdit dans la vallée ; le vieil hiver, qui s'affaiblit de jour en jour, se retire peu à peu vers les montagnes escarpées. C’est en vain qu’en sa fuite, il lance sur le gazon des prairies quelques regards glacés mais impuissans ; le soleil ne souffre plus rien de blanc en sa présence ; partout règnent À l’illusion, la vie ; tout s’anime sous ses rayons de couleurs nouvelles. Cependant prendrait-il en passant pour des fleurs cette multitude de gens endimanchés dont la campagne est couverte ? Détournons-nous donc de ces collines pour retourner à la ville. Par cette porte obscure et profonde se presse une foule toute bariolée : chacun anjourd’hui se montre avec plaisir au soleil : c’est bien la résurrection du Seigneur qu’ils fêtent, car eux-mêmes sont ressuscités. Échappés aux sombres appartemens de leurs maisons basses, aux liens de leurs occupations journalières, aux toits et aux plafonds qui les pressent, à la malpropreté de leurs étroites rues, à la nuit mystérieuse de leurs églises, les voilà rendus tous à la lumière. Regardez donc, regardez comme la foule se précipite dans les jardins et dans les champs ! que de barques joyeuses sillonnent le fleuve en long et en large !... et cette dernière qui s’écarte des autres  chargée jusqu’aux bords. Les sentiers les plus lointains de la montagne brillent aussi de l’éclat des habits. J’entends déjà le bruit du village ; c’est vraiment là le paradis du peuple ; grands et petits sautent gaîment : ici je me sens homme, ici j’ose l’être.

 

* * *

 

Paseo de Pascua

Del hielo libera corrientes y arroyos
la preciosa y vivificante mirada de la primavera.
En la laguna se enverdece la suerte de la esperanza.
El viejo invierno, en su debilidad,
se retiró a las montañas rugosas.
Desde ahí manda, huyente, solo
inconscientes aguaceros de hielo granoso
en tiras sobre el corredor enverdeciente.
Pero el sol no aguanta lo blanco.
Por todas partes se mueve educación y lucha,
todo lo quiere animar con colores.
Pero en la cuenca faltan flores.
Para ello se lleva personas limpiadas.
¡Voltéate, desde estas alturas
ver hacia la ciudad!
Del la hueca, oscura puerta
surge una multitud colorida.
A cada uno le gusta tanto solearse hoy.
Celebran la resurrección del Señor,
porque ellos mismos resucitaron.
De casas bajas de apartamentos pesados,
de bandas de trabajo y comercio,
de la presión de hastiales y techos,
de las calles con estrechez aplastante,
de las iglesias de la venerable noche
todos son llevados a la luz.
Tan sólo mira, mira, cómo rápidamente la multitud
se hace añicos en los jardines y campos,
cómo el río a lo ancho y largo
mueve algunas graciosas barcas,
y, sobrecargado hasta el hundimiento,
se aleja este último barco.
Incluso desde el camino lejano de la montaña
nos titilean vestimentas coloridas.
Ya escucho el barullo del pueblo.
Aquí está el verdadero cielo del pueblo.
Satisfechos gritan los grandes y pequeños:
¡Aquí soy humano, aquí puedo serlo!

 

 * * * 

 

Osterspaziergang 

Vor dem Tor

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

(Johann Wolfgang von Goethe, Faust I)

^

(Stand 11.04.2020)

Die Salami-Taktik mit der Frankreich die tatsächliche Datenlage im Land offenbart, spricht eine deutliche Sprache. Man würde jetzt mit Demonstrationen rechnen. Aber das geht wegen der Kontaktbeschränkungen und der Ausgangssperren nicht. Am Beispiel Frankreich offenbart sich, wie massiv die Eingriffe in die demokratischen Grundrechte sind. Darüber wird zu reden sein, auch bei uns. Wir brauchen zusätzliche wirksame Möglichkeiten der demokratischen Auseinandersetzung.

^

(Stand 10.04.2020)

Schauen wir uns mal um. Ehrlich, in welchem Land möchte ich eine COVID-19 Pandemie durchstehen? Genau - in einem Land mit funktionierendem Sozialstaat, in einem Land mit einem Gesundheitssystem, dass im Kern keine Unterschiede macht. In einem Land mit einer unaufgeregten Führung, welche glasklare, abgewogene Ansagen in der Krise macht und die evidenzbasiert Entscheidungen trifft.

Die ersten beiden Punkte gehen ganz klar an uns alle, an unser aller tägliches Bemühen, eine funktionierende Gesellschaft zu gestalten. Ein schönes Gefühl in einer solch großen Solidargemeinschaft zu leben. Danke.

Man muss unsere Bundeskanzlerin nicht mögen. Aber den dritten Punkt würde ich mal ganz klar an Angela Merkel vergeben.

Ein frohes Osterfest allen Leserinnen und Lesern. 

^

(Stand 09.04.2020)

In einigen europäischen Ländern werden jetzt Lockerungen der Maßnahmen angekündigt, auch in Deutschland. Das kann man machen, aber ich halte das für zu früh. Was wir unbedingt vermeiden sollten, ist ein JoJo-Effekt, das heißt ein Hoch- und Herunterfahren der Wirtschaft innerhalb weniger Wochen. Noch immer sehe ich kein europäisch synchronisiertes Vorgehen in dieser Situation. Das ist schade. 

^

(Stand 08.04.2020)

Nachtrag: Recherchen in Frankreich haben ergeben, dass dort die Zählweise geändert wurde. Dazu auch eine Erklärung auf Worldometers.info:

Zitat:

NOTE ON FRANCE DATA:

On April 2, France reported 884 additional deaths that have occurred in nursing homes over the past days and weeks [source]. The French Government did not include these deaths in their official count, as their count only takes into consideration deaths of hospitalized patients. Following international standards of correct inclusion, our statistics will include these deaths, and will add them to the April 2, 2020 count following the attribution criteria of date of report. [...]

Zitatende.

Also kein pandemischer Schock, der seine Ursachen in der Dynamik der Infektionsausbreitung hat, sondern eine massive Diskontinuität in der Datenerhebung in Frankreich. Ich hatte so etwas ja bereits am 5. April vermutet. So etwas sorgt nicht gerade für Vertrauen in die, die dort in Frankreich Daten erheben und kommunizieren. Nun ja.

* * *

Die Daten für Frankreich scheinen meine Befürchtungen zu bestätigen, dass es dort einen pandemischen Schock gegeben haben könnte. Das sind - mehr oder weniger - plötzliche Ausbruchsereignisse, die durch eine extrem hohe Neuinfektionenzahl gekennzeichnet sind. In der Fachwelt kennt man solche Dynamiken. Zum Beispiel kann das plötzliche Auftreten einer extrem großen Artenvielfalt vor ca. 541 Mill. Jahren (kambrische Explosion) als ein solches Ereignis in der Evolutionsdynamik verstanden werden. 

Schockwellen treten in vielen nichtlinearen dynamischen Systemen auf, z.B. in Neuronalen Netzwerken, an Börsen, im Internet, oder als Überschall in der Luft. 

Die Beschreibung solcher Phänomene ist möglich, aber kompliziert und sprengt hier sicherlich den Rahmen. Wen das interessiert: hier ein paar einführende Links:

^

(Stand 07.04.2020)

Seit einer Woche diskutiert man in Deutschland über den Ausstieg vom Lockdown. Seit mehr als einer Woche erklären und begründen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass das vorerst eine Illusion bleibt, zum Beispiel hier:

Warum die Corona-Pandemie ein Marathon ist: Sehr gut erklärt von Dr. rer. nat. Mai Thi Nguyen Kim.

oder hier:

Modellierung von Beispielszenarien der SARS-CoV-2- Epidemie 2020 in Deutschland

(Autoren Dr. Matthias an der Heiden und Dr. Udo Buchholz, Robert Koch-Institut, Abteilung für Infektionsepidemiologie, FG 34 für HIV/AIDS und andere sexuell oder durch Blut übertragbare Infektionen)

oder hier

Epidemic Calculator 

(Autoren Steven De Keninck, Chris Olah, Shan Carter, Ludwig Schubert, Nikita Jerschov, Charie Huang)

Wir werden uns auf eine längere Zeit strenger Kontaktbeschränkungen einstellen müssen. Ich rechne mit mindestens 3 weiteren Monaten, also bis mindestens Ende Juni. Hoffen wir, dass die Regierung und dass die Menschen das verstehen und mittragen. Dazu bedarf es einer ehrlichen Kommunikation hinein in alle Teile der Gesellschaft. Tragen wir mit dazu dabei!

^

(Stand 06.04.2020)

Der plötzliche Anstieg der Fallzahlen für Frankreich scheint die tatsächlichen Gegebenheiten widerzuspiegeln. Das kann entweder heißen, dass Frankreichs Zählweise geändert wurde oder dass wir einen pandemischen Schock beobachten. Leider haben meine Recherchen in Frankreich bislang kein eindeutiges Bild für das eine oder das andere ergeben. 

^

(Stand 05.04.2020)

Frankreich. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Zahlen für heute stimmen?  Ich gehe von einem fehlerhaften Eintrag aus. Hier mein persönliches Pro & Contra:

Pro: Zwei Begründungen dafür: 

1.) Menschen machen Fehler und das korrekte Einpflegen von Daten ist keine Kleinigkeit.

2.) Ich vertraue auf Frankreichs Informationspolitik.

Contra: Die Dynamik solcher pandemischer Ausbreitungsszenarien kennt Schockwellen. Ich habe dazu schon mehrfach Stellung bezogen. Und obwohl Schockwellen zu meinem geliebten Forschungsfeld gehören, möchte ich lieber nicht richtig liegen in der Annahme, dass wir hier erneut Zeuge eines solchen Phänomens werden.

USA: Die US-Administration schickt jetzt 1000 Militärangehörige in die Stadt New York, nach offiziellen Angaben im Wesentlichen medizinisches Personal. Das mag stimmen. Man kann darin auch erste Vorkehrungen gegen potenzielle Massenunruhen sehen. Hoffen wir, dass es in den USA trotz allem friedlich bleibt. 

^

(Stand 04.04.2020)

Wenn man die weltweite Entwicklung der Pandemie COVID-19 beurteilt, wird klar, dass das erst der Anfang einer massiven global-gesellschaftlichen Umwälzung ist. Ich sehe darin nicht nur Bedrohungen, sondern vor allem Chancen: 

Diese Liste beginnt gerade erst, und ist zugegebenermaßen sehr unvollständig.

Freuen wir uns auf Anregungen!

Aber eines ist sicher: Unser Planet - übrigens der Einzige, den wir haben - wird es uns danken. Die große Transformation hätten wir ohnehin jetzt zusammen als Weltgemeinschaft organisieren müssen. Deshalb sehe ich die Krise COVID-19 vor allem als Chance. 

^

(Stand 03.04.2020)

Ich schaue mit größter Sorge in die USA, einem Land mit einer flächendeckend mit Schusswaffen ausgestatteten Bevölkerung, der das Wesen und das Wissen eines solidarischen Sozialstaatkonzepts unbekannt ist und die von heute auf morgen arbeitslos wird. 

^

(Stand 02.04.2020)

Die betrachteten europäischen Länder kämpfen mit Nachdruck um die Senkung ihrer Wachstumsraten, allen voran Italien und Spanien. Ich wünsche mir mehr, viel mehr europäische Koordination, Zusammenarbeit und Solidarität bei der Bewältigung der COVID-19 Katastrophe in der EU und Europa.

Von Russland hört man kaum etwas. Das erinnert mich unangenehm an die Informationspolitik von April 1986. 

Die Lage in den USA, ein Trauerspiel mit Ansage.

^

(Stand 01.04.2020)

Ein echter Hoffnungsschimmer für Deutschland. Erstmalig können die Daten besser mit der logistischen Funktion beschrieben werden, als mit der Exponentialfunktion. 

 

^

(Stand 31.03.2020)

Die Anzeichen für eine Wende in Italien stabilisieren sich. Deutschland muss weiter konsequent die Kontaktregeln durchhalten. Alles sieht danach aus, dass die Entscheidungsträger aller Bundesländer dies verstanden haben und entsprechend handeln.

Die USA werden unser aller Hilfe benötigen. Die Situation dort lässt sich nur noch als desaströs bezeichnen. Dennoch inszeniert die US-Administration mit dem pompösen Einlaufen des Kriegslazarettschiffes "Comfort" in New York Handlungsfähigkeit. 

^

(Stand 30.03.2020)

Endlich ist eine Wende in Itialien abzusehen! Das freut mich für unsere Nachbarn im Süden sehr. Auch Spanien und Frankreich sind auf einem guten Weg. Und selbst Großbritannien ist jetzt auf Kurs, die Wachstumsraten zu senken.

Dieser Tag wird mich und mit mir viele Menschen in Europa mit etwas Erleichterung beseelen.

^

(Stand 29.03.2020)

Meine Sorge, dass Deutschland seine Kontrolle der Wachstumsrate langsam einbüßt, scheint berechtigt. Die Wachstumsrate sinkt zwar, aber nicht in dem Maße, wie es sein sollte. Vielleicht spielte das schöne Wetter der letzten 5 Tage und der damit einhergehende Wunsch der Menschen, draußen zu sein, eine Rolle. Wir müssen auf jeden Fall jetzt noch ein gutes Stück konsequenter handeln, um die Wachstumsraten stärker zu senken.

Wer jetzt Debatten über Exit-Strategien anzettelt, hat die Datenlage nicht verstanden. Warum geben einige Medien solchen geistigen Brandstiftern unkommentiert Raum? Unverantwortlich! 

Zum Glück hat der überwältigende Anteil der deutschen Bevölkerung die Situation verstanden und handelt auch danach.

^

(Stand 28.03.2020)

Deutschland muss jetzt noch mehr Anstrengungen unternehmen, um die Wachstumsrate zu senken, sonst kann es passieren, dass uns die Dynamik aus dem Ruder läuft, wie derzeit in Großbritannien.

Italien und Spanien kämpfen mit allem Nachdruck gegen das Sterben in der Bevölkerung. Alle Achtung!

Für die USA sehe wirklich ich wenig Möglichkeiten, in die Entwicklungen kontrollierend einzugreifen. Dort muss man sich auf viele Verluste einstellen.

Die US-Administration hat heute den Autobauer GM angewiesen, Beatmungsgeräte statt Autos zu bauen. Man darf gespannt sein.

^

(Stand 27.03.2020)

Kein Land testet so viel wie Südkorea. Damit und mit schnellem Handeln gelingt es, die Infektionszahlen gering zu halten.

Zurück nach Deutschland: Wie sieht es eigentlich mit der Grundversorgung in Deutschland aus? Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner ist entspannt. Ich im Prinzip auch, wenn die Krise uns nur ein paar (3-4) Monate beschäftigt.

Anders sieht es aus, wenn wir viele Monate (5-15) mit den Auswirkungen kämpfen müssen. Jetzt wäre die Zeit für diesen Fall vorzusorgen und die deutsche Landwirtschaft entsprechend umzustrukturieren auf Eigenbedarf und auf Bedarfsdeckung für unsere Nachbarstaaten. Vielleicht ist das auch schon in Planung, ich bin kein Landwirtschaftsexperte, sondern Physiker.

^

(Stand 26.03.2020)

Die Lage in Spanien droht, außer Kontrolle zu geraten. Jetzt muss die EU als Ganzes helfen.

^

(Stand 25.03.2020)

Zu Recht sagt das Robert Koch Institut, das wir erst am Anfand der Pandemie stehen. Ich vermute, dass den wenigsten bewusst ist, was das bedeutet.

^

(Stand 24.03.2020)

Die Infektionszahlen und die Entwicklung der Wachstumsraten in den Vereinigten Staaten von Amerika beschreiben das Krisenmanagement der (Noch-) US-Administration.

^

(Stand 23.03.2020)

Endlich reagiert Deutschland angemessen auf die exponentiell wachsenden Infektionszahlen. Es wurde höchste Zeit. Wenn es gelingt, die Wachstumsraten in einer Woche massiv zu senken, gibt es noch Hoffnung für unser Gesundheitssystem. Dennoch, das gesamte gesellschaftliche Leben wird sich von nun an vollständig wandeln. Man wird sehen, was das mit uns und unserem freizügigen Lebensstil macht. Für viele junge Menschen wird das eine traumatische Erfahrung werden. Ich sehe darin aber auch viele Chancen auf ein faireres globales Zusammenleben.

^

(Stand 22.03.2020)

Die heutigen Zahlen von Deutschland sind zwar ein kleiner Hoffnungsschimmer, aber solange die Infektionszahlen so hoch sind, steuern wir auf die Belastungsgrenze unseres Gesundheitssystems innerhalb der nächsten 7-10 Tage zu.

Das bedeutet, wir müssen die Infektionszahlen jetzt drastisch senken. Das geht nur, wenn wir die Kontaktzahlen massiv verringern. Italien hat das heute verstanden und fährt ab jetzt alle nicht lebensnotwendigen Arbeitsbereiche herunter. Ein Shutdown von 3 Wochen kann die pandemische Ausbreitung zunächst stoppen.

(Stand 21.03.2020)

Bei dem Umgang und der Bewältigung der COVID-19 Pandemie zeigt sich - wie auch schon bei den Themen Klimawandel und Artensterben - das Fehlen gleich mehrerer wichtiger Kernkompetenzen für das Zusammenleben von Menschen in Mega-Strukturen.

Ich finde es äußerst bemerkenswert, wie wenig wir darauf vorbereitet sind, das Wesen exponentieller Sachzusammenhänge zu begreifen und danach zu handeln, trotz Kenntnis der Datenlage und trotz numerischer Fähigkeiten (Abitur) der Mehrzahl der Entscheidungsträger weltweit. Gleiches gilt für retardierte, also zeitverzögert wirkende Sachzusammenhänge, sogenannte Dynamiken mit Delay. Weiterhin scheint es nur eine sehr rudimentäre Ausbildung in Folgenkompetenz zu geben.

^

(Stand 20.03.2020)

Nach meiner persönlichen Einschätzung wird auch Deutschland nicht um massive Ausgangssperren herumkommen. Rechnet man mit weiter derart exponentiell ansteigenden Zahlen von Infektionen bis zur 3. Aprilwoche, gelingt es also nicht, den exponentiellen Wachstumsparameter auf wenigstens b=0 zu drücken, dann wird es in Deutschland Ende April ca. 33 Mill. Infektionen geben.

Gleiches lässt sich über alle europäischen Länder sagen. Ich gehe davon aus dass es eine Wiedereingliederung von Großbritannien in die EU geben wird. Großbritannien wird nicht ohne fremde Hilfe die Folgen bewältigen. 

Blickt man über die europäischen Außengrenzen hinaus, dann kann man abschätzen, dass unser südlicher Nachbarkontinent Afrika am härtesten von der globalen COVID-19 Infektion getroffen werden wird. Ein Zusammenbruch der Gesundheitssysteme, Hungersnöte, Wassermangel, Co-Pandemien sowie massive Migrationsbewegungen sind wahrscheinlich. Auf die daraus resultierenden Folgen sollte Europa vorbereitet sein. 

Ähnliche Folgen können hinsichtlich unserer Nachbarn im Osten, Weißrussland, Ukraine und Russland sowie dem Nahen Osten erwartet werden.

Die Pandemie wird unser Zusammenleben nachhaltig verändern. Wir werden neue Regeln des Zusammenlebens finden müssen.

^

Created by multicolor 2020 | Get Simple CMS